NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,23 € | 4,38 € |
| 50 | 0,46 € | 4,15 € |
| 150 | 0,69 € | 3,92 € |
| 250 | 0,93 € | 3,68 € |
Das Rillenkugellager 6300 von NSK ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Maßen 10x35x11 mm für kompakte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6300 fungiert als vielseitig einsetzbares Wälzlager für rotierende Wellen in kompakten Bauräumen. Mit einer Bohrung von 10 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm und einer Breite von 11 mm nimmt das einreihige Lager radiale sowie leichte axiale Kräfte auf. NSK fertigt dieses Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und eignet sich für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad.
Die Konstruktion nimmt vorrangig Radialkräfte bei kontinuierlicher Drehbewegung auf und verkraftet zusätzlich moderate Axialbelastungen in beiden Richtungen. Durch die kompakten Abmessungen und den geführten Stahlblechkäfig läuft das Wälzlager vibrationsarm in präzisen Wellenlagerungen. Die offene Bauart ermöglicht den Einsatz in Gehäusen mit bestehendem Schmierstoffkreislauf.
Da dieses Modell ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, lässt es sich in geschlossene Gehäuse integrieren, in denen ein bestehender Ölkreislauf für die Schmierung sorgt. So bleibt der Drehwiderstand gering und das thermische Einsatzfenster bis +150 Grad kann genutzt werden.
Die offene Bauweise ohne Dichtringe bietet den Vorteil eines geringen Drehwiderstands, da keine Dichtelemente an den Lagerringen anliegen. Allerdings erfordert diese Konstruktion eine saubere Einbauumgebung oder eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Zudem bringen Sie das Schmiermittel bei der Montage bedarfsgerecht ein.
Mit seiner normalen Radiallagerluft bietet das Lager bei regulären Betriebsbedingungen einen ruhigen Lauf. Die genormte Ausführung nach Toleranzklasse P0 ermöglicht Konstrukteuren und Instandhaltern einen maßhaltigen Austausch bei anfallenden Wartungen.
Die Maße betragen 10 mm Innendurchmesser, 35 mm Außendurchmesser sowie 11 mm Breite. Durch diese genormten Hauptabmessungen lässt sich das Lager problemlos als Ersatzteil in vorhandene Gehäuse und auf Standardwellen montieren.
Ohne schleifende Dicht- oder Deckscheiben an den Stirnseiten erzeugt die offene Bauform weniger Reibung und Wärme, was höhere Drehzahlen begünstigt. Allerdings verlangt die Konstruktion ein sauberes Umfeld oder eine externe Gehäusedichtung, um Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust zu verhindern.
Zulässig ist ein Einsatz bei Umgebungstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Bei der Schmierung muss das gewählte Schmiermittel ebenfalls auf diesen Temperaturbereich ausgelegt sein.
Damit wird das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand bezeichnet. Sie eignet sich für herkömmliche Einbausituationen mit üblichen Passungen und mäßigen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring. Für extreme thermische Dehnungen wäre hingegen eine vergrößerte Lagerluft nötig.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und dient dazu, die gegenseitige Berührung der Wälzkörper zu vermeiden. Dies trägt zu einem ruhigen Lauf bei. Stahlblech zeichnet sich zudem durch eine hohe Temperaturbeständigkeit und unempfindliche Handhabung im normalen Industriealltag aus.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0, was im US-amerikanischen System der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Klasse definiert die zulässigen Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für die Mehrheit aller industriellen Anwendungen bietet diese Standardgenauigkeit ein ausgewogenes Verhältnis von Präzision und Wirtschaftlichkeit.
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