61972 -M Rillenkugellager von FAG
61972 -M Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 61972 -M

Technische Daten
 
Innendurchmesser
360 mm
Außendurchmesser
480 mm
Breite
56 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
28 kg
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Rillenkugellager FAG 61972 -M
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Rillenkugellager FAG 61972 -M

Das Rillenkugellager 61972 -M von FAG Wälzlager bietet mit 360x480x56 mm und Messingkäfig eine tragfähige Lösung für schwere Industrieanwendungen.

Das Rillenkugellager 61972 -M von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Großlager für Wellendurchmesser von 360 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses offene Wälzlager vor allem hohe radiale Belastungen auf, führt die Welle aber auch axial in beiden Richtungen. Durch die schlanke Querschnittsgeometrie beansprucht die Lagerung vergleichsweise wenig radialen Bauraum bezogen auf den Wellendurchmesser. Für Instandhalter und Konstrukteure stellt das Modell eine standardisierte Komponente für anspruchsvolle Großmaschinen dar.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 61972 -M?

Dieses Rillenkugellager kommt vorrangig in schweren Industrieanlagen zum Einsatz, bei denen große Wellen mit moderaten Breiten gelagert werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Großmaschinenbau bei Anwendungen mit hohen Radialkräften und beidseitiger axialer Führung. Weil das Lager offen ausgeführt ist, setzt der Einbau eine saubere Gehäuseumgebung mit externer Schmierstoffversorgung voraus. Konstrukteure nutzen diese Ausführung, wenn Wellenführungen mit 360 mm Bohrung mit normaler Radiallagerluft realisiert werden sollen.

Welche Vorteile bringt der Messingkäfig bei diesem Großlager?

Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet einen Messingkäfig, der die Wälzkörper auch unter anspruchsvollen Bedingungen führt. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften sowie mechanische Festigkeit aus, was Schwingungen dämpft und die Laufruhe der Einheit unterstützt. Da das Lager beidseitig offen ist und keinen Dichtring besitzt, lässt sich das Schmiermittel flexibel wählen. Bei der Konstruktion sind der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad sowie die Einpassung gemäß Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 zu berücksichtigen.

Welche Maße weist das Rillenkugellager 61972 -M auf?

Mit einem Innendurchmesser von 360 mm, einem Außendurchmesser von 480 mm und einer Breite von 56 mm ist das Großlager auf Wellen mit 360 mm Durchmesser ausgelegt. Durch den Außendurchmesser von 480 mm bietet das Bauteil einen vergleichsweise schlanken radialen Querschnitt für Gehäusesitze im Großmaschinenbau.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen -M bei diesem Wälzlager?

Der Kennbuchstabe -M verweist auf die Ausstattung mit einem Messingkäfig. Gegenüber Blechkäfigen zeichnet sich Messing durch eine hohe Festigkeit bei Schwingungen und dynamischer Beanspruchung aus. Zudem mindert der Werkstoff durch günstige Gleiteigenschaften die Reibung an den Wälzkörpern aus Standard-Wälzlagerstahl, was den Dauerbetrieb unterstützt.

Für welchen Temperaturbereich ist das Rillenkugellager 61972 -M ausgelegt?

Für diese Ausführung gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, hängt die tatsächliche thermische Einsatzgrenze im Betrieb wesentlich vom gewählten Schmiermittel und der Gehäuseabdichtung ab.

Welche Lagerluft und Toleranzklasse hat dieses Lager?

Die Ausführung ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Kombination eignet sich für reguläre Einbausituationen ohne extreme thermische Spannungen zwischen Innen- und Außenring.

Warum ist das Lager als offene Ausführung konstruiert?

Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, was eine ungehinderte Zirkulation von Schmierstoff aus dem Gehäuse ermöglicht. Schmierfett oder Schmieröl können so gezielt zugeführt und gewechselt werden, erfordern jedoch ein Gehäuse mit wirksamer externer Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.

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