NACHI
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Das Rillenkugellager 6018 C3 von NACHI bietet mit 90x140x24 mm und vergrößerter Lagerluft eine belastbare Lösung für anspruchsvolle Radialanwendungen.
Dieses Rillenkugellager 6018 C3 von NACHI ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 24 mm. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende System. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Das Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen primär radiale Kräfte und mäßige axiale Lasten auftreten.
Dieses Wälzlager kommt vor allem bei rotierenden Wellen zum Einsatz, an denen erhöhte Betriebstemperaturen und vorwiegend radiale Belastungen herrschen. Durch die offene Bauweise lässt sich das Bauteil in geschlossene Gehäuse mit externer Öl- oder Fettschmierung integrieren. Die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht dem gängigen Standard für zylindrische Lagersitze. Das Bauteil deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab und bleibt in diesem Rahmen formstabil.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Diese Eigenschaft dient dazu, Verspannungen bei Erwärmung der Welle oder bei festen Passungen zu vermeiden. Wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen, dehnt sich das Material aus. Das vergrößerte Spiel gleicht Maßänderungen aus und trägt dazu bei, Reibung sowie Verschleiß an den Laufbahnen zu verringern.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 24 mm entspricht das Modell gängigen Industrienormen. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellen- und Gehäusesitz, um einen passgenauen Sitz für die Toleranzklasse P0 zu erzielen.
Als offenes Wälzlager verzichtet diese Ausführung bewusst auf schleifende oder berührungslose Deckscheiben. Dadurch entstehen geringere Reibungsverluste bei hohen Drehzahlen. Das Lager benötigt eine externe Abdichtung über das Maschinengehäuse sowie eine kontinuierliche Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl, damit Schmutzpartikel ferngehalten werden und der Schmierfilm intakt bleibt.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig entlang der Laufbahnen und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Stahlblech zeichnet sich durch ein niedriges Gewicht sowie Temperaturstabilität aus. Der Werkstoff hält Belastungen innerhalb des zulässigen Betriebsbereichs stand und unterstützt eine ruhige Führung der Wälzkörper.
Dieses Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die thermische Beständigkeit ergibt sich aus der Kombination von Wälzlagerstahl und dem metallischen Käfig. Bei der Auslegung der Schmierung müssen Sie darauf achten, dass das gewählte Schmiermittel für die anfallenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Kugeln sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieses durchgehärtete Material bietet eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Ermüdung und Verschleiß unter wechselnden Lastbedingungen. Für Anwendungen mit korrosiven Medien oder stromführenden Komponenten ist das Lager mangels Sonderbeschichtung oder Isolierung hingegen nicht vorgesehen.
Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im unmontierten Zustand. Die Ausführung C3 besitzt ein größeres Radialspiel als Standardlager. Dies empfiehlt sich vor allem dann, wenn enge Passungen das Lagerspiel beim Aufpressen verengen oder starke Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
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