SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,35 € | 140,08 € |
| 20 | 14,73 € | 132,70 € |
Das Rillenkugellager 6020 NR von SKF Wälzlager bietet eine integrierte Gehäusefixierung über einen Sprengring bei Hauptabmessungen von 100x150x24 mm.
Das einreihige Rillenkugellager 6020 NR nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ermöglicht einen direkten Schmierstoffzutritt über das umgebende System. Als Ausführung der Explorer-Leistungsklasse besteht das Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Konstruktionen mit durchgehenden Gehäusebohrungen profitieren von der Ringnut samt eingesetztem Sprengring am Außenring. Der Sprengring übernimmt die formschlüssige axiale Fixierung im Gehäuse. Dadurch entfallen Gehäuseschultern oder separate Befestigungsdeckel, was Bauraum und Bearbeitungsaufwand spart. Typische Einsatzfelder liegen in Lagerungsanordnungen mit durchgehender Gehäusebohrung, bei denen eine kompakte axiale Sicherung bei Wellendurchmessern von 100 mm gefordert ist.
Dieses Wälzlager verbindet die erhöhte Maßgenauigkeit P6 mit der normalen Laufgenauigkeit PN. Die engere Toleranzklasse P6 erleichtert die präzise Passungswahl auf der Welle und im Gehäusesitz. Die normale Radiallagerluft stellt das vorgesehene Betriebsspiel unter üblichen Betriebsbedingungen bereit. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbauort eine saubere Umgebung sowie eine externe Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Die Kennzeichnung NR steht für eine Ringnut im Außenring samt passend eingesetztem Sprengring. Dieser Ring dient der axialen Fixierung des Lagers direkt im Gehäuse. Dadurch lässt sich auf Gehäuseschultern oder separate Halteelemente verzichten, was eine platzsparende Konstruktion ermöglicht.
Die Hauptabmessungen betragen 100 mm Innendurchmesser, 150 mm Außendurchmesser sowie 24 mm Breite. Diese Maße sind für entsprechende Wellenlagerungen im industriellen Maschinenbau ausgelegt und bieten eine tragfähige Basis für radiale sowie beidseitig axiale Führungskräfte.
Offene Wälzlager ohne integrierte Dichtungen sind für den Betrieb mit externer Schmierung konzipiert. Die Lagerstelle wird über das umgebende System versorgt, beispielsweise über ein Ölbad oder externe Nachschmierung. Geeignete Gehäusedichtungen verhindern dabei Schmierstoffverlust und das Eindringen von Schmutzpartikeln.
Mit Toleranzklasse P6 weist das Lager eine gesteigerte Maßgenauigkeit auf. Abweichungen der Bohrung, des Außendurchmessers und der Breite fallen gegenüber dem Standard geringer aus. Dies unterstützt einen exakten Sitz im Gehäuse und auf der Welle, während die Laufgenauigkeit der normalen Toleranzklasse PN entspricht.
Ausgelegt sind die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Entscheidend für den sicheren Betrieb ist, dass der eingesetzte externe Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur der Anwendung freigegeben ist.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Neuzustand ohne Belastung. Sie ist für Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen bemessen. Nach dem Aufpressen auf die Welle bleibt ausreichend Betriebsspiel erhalten, um einen leichten Lauf des Lagers zu ermöglichen.
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