SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 232,80 € | 2.095,26 € |
Das Rillenkugellager 6338 M/C3 von SKF bietet mit 190x400x78 mm eine robuste Lagerung für schwere Radiallasten bei erhöhter Betriebstemperatur.
Das Rillenkugellager 6338 M/C3 von SKF ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager für industrielle Großantriebe und schwere Maschinenwellen. Die Konstruktion besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Laufbahnen ohne Flansch oder Nut am Außenring. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) fügt sich die Komponente präzise in genormte Gehäusesitze ein. Dank des massiven Messingkäfigs widersteht die Einheit mechanischen Schwingungen im Werkseinsatz zuverlässig.
Dieses offene Wälzlager kommt vorrangig bei Industriegetrieben und schweren Antriebswellen zum Einsatz. Bei einem Wellendurchmesser von 190 mm und einem Außendurchmesser von 400 mm nimmt die Konstruktion beträchtliche Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine gehäuseseitige Abdichtung sowie eine gezielte Schmierstoffzufuhr über Öl oder Schmierfett. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf einen geführten Massivkäfig aus Messing, der eine hohe Stabilität gegen Beschleunigungskräfte und Schwingungen bietet. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Dehnungen aus, wenn sich Welle und Innenring während des Betriebs stärker erwärmen als das Gehäuse. Bei der Montage auf die 190-mm-Welle mindert das vergrößerte Spiel das Risiko eines Verspannens der Wälzkörper.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 190 mm, einen Außendurchmesser von 400 mm sowie eine Breite von 78 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen erleichtert.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine Radiallagerluft, die über dem normalen Standardspielraum liegt. Dies dient dazu, Maßänderungen durch Wärmeausdehnung von Welle und Innenring im Betrieb aufzufangen. Auch bei festen Passungen auf dem Lagersitz verbleibt somit ausreichend Radialspiel, damit die Wälzkörper frei in den Rillen laufen.
Der Buchstabe M steht für einen Massivkäfig aus Messing. Messingkäfige bieten eine hohe Festigkeit und sichere Führung der Kugeln bei stoßartigen Belastungen, Vibrationen oder schnellen Drehzahlwechseln. Zudem zeichnet sich Messing durch günstige Notlaufeigenschaften bei kurzzeitiger Mangelschmierung aus.
Da das Lager als offenes Lager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, befindet sich keine Erstbefettung im Innenraum. Die Schmierung ist über das umgebende Maschinengehäuse vorzusehen. Je nach Konstruktion eignet sich Ölbad-, Umlauf- oder Fettschmierung. Eine externe Gehäusedichtung schützt das offene Lager vor Verschmutzung.
Die Wärmebehandlung der Bauteile erlaubt einen Einsatz bei Temperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Messingkäfig bleiben in diesem Intervall formstabil. Schmiermittel sind entsprechend diesem Temperaturbereich auszuwählen.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0, die auch als Normaltoleranz (PN) oder ABEC 1 bezeichnet wird. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für Industrieanwendungen bietet diese Präzisionsklasse die passende Passgenauigkeit für standardisierte Wellen und Gehäusebohrungen.
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