NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,13 € | 2,52 € |
| 100 | 0,26 € | 2,39 € |
| 250 | 0,40 € | 2,25 € |
| 500 | 0,52 € | 2,13 € |
Das Rillenkugellager 6000 C3 von NSK (10x26x8 mm) bietet vergrößerte Lagerluft für anspruchsvolle Betriebstemperaturen von -20 bis +150 °C.
Das Rillenkugellager 6000 C3 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 10 mm Innen-, 26 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite. Durch die offene Bauform ohne schleifende Dichtelemente läuft das Lager reibungsarm. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb. Dieses Wälzlager verbindet genormte P0-Toleranzen mit maßhaltiger Passgenauigkeit für rotierende Wellen in kompakten Bauräumen.
Dieses einreihige Radialkugellager nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Konstruktionen mit geschlossener Gehäuseumgebung und externer Schmierstoffversorgung profitieren von der offenen Bauweise. Da der Außenring ohne Flansch und Ringnut ausgeführt ist, lässt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 °C erlaubt Einsätze bei thermisch beanspruchten Lagerungen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand. Dies gleicht Maßveränderungen aus, wenn feste Passungen den Innenring aufweiten oder den Außenring verengen. Dehnt sich der Wälzlagerstahl durch Erwärmung im laufenden Betrieb stärker aus als das umgebende Bauteil, beugt das zusätzliche Spiel einem Verspannen der Wälzkörper vor. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass dieses offene Lager über keinen integrierten Schutz vor Schmutz verfügt. Externe Dichtungen am Gehäuse sind daher erforderlich.
Mit einer Bohrung von 10 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm sowie einer Breite von 8 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 6000. Dank der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 passt das Bauteil präzise auf genormte Wellensitze und in standardisierte Gehäusebohrungen.
Die Ausführung mit C3-Lagerluft bietet im unmontierten Zustand ein größeres Radialspiel als ein Lager mit Normalluft. Bei strammen Passungen von Welle und Gehäuse verringert sich dieses Spiel nach dem Einbau. Erwärmt sich das Bauteil im Betrieb, fängt die C3-Lagerluft die thermische Ausdehnung auf und wirkt einem Klemmen der Kugeln entgegen.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 °C. Sowohl die Ringe aus 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese Spanne ausgelegt. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im Betrieb hängt primär vom gewählten Schmieröl oder Schmierfett ab, das der Anwender über das Gehäuse zuführt.
Ein offenes Lager besitzt weder Dicht- noch Deckscheiben an den Stirnseiten. Dies minimiert die Reibung und erlaubt eine ungehinderte Zufuhr von Schmierstoffen aus einem externen Ölbad oder Fettraum. Es setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen voraus, damit keine Fremdpartikel in die Laufbahnen eindringen.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff bietet eine hohe Festigkeit und Widerstandskraft gegen Ermüdung unter wechselnden Beanspruchungen. Der geführte Käfig besteht aus gestanztem Stahlblech, was eine kompakte Bauweise und gute Schmiermitteldurchspülung unterstützt.
Als Radiallager stützt die Ausführung vorrangig Lasten senkrecht zur Wellenachse ab. Dank der tiefen Laufrillen kann es zusätzlich axiale Führungskräfte in beiden Richtungen aufnehmen. Für dominante oder reine Axialkräfte empfehlen sich hingegen spezialisierte Axial- oder Schrägwälzlager.
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