NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,77 € | 128,69 € |
| 20 | 13,54 € | 121,92 € |
Das Rillenkugellager 6219 C4 von NSK bietet mit 95 mm Bohrung und C4-Lagerluft zuverlässigen Lauf bei hohen Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 6219 C4 ist ein einreihiges Wälzlager für die Aufnahme primär radialer Kräfte sowie moderater Axiallasten in beiden Richtungen. NSK fertigt dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich die Ausführung für Konstruktionen mit externem Schmierkreislauf über Öl oder Fett.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vorrangig in Lagerungen mit hohen thermischen Belastungen oder erhöhten Radialkräften. Überall dort, wo während des Betriebs deutliche Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten, gleicht das vergrößerte Radialspiel Wärmedehnungen aus. Das Lager bleibt dadurch leichtgängig und neigt nicht zum Verspannen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, was einen breiten Einsatzbereich im allgemeinen Maschinenbau ermöglicht.
Die Angabe C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft oberhalb der Standard- und C3-Klassen. Bei festen Passungen auf der 95-mm-Welle oder im 170-mm-Gehäuse reduziert sich das innere Lagerspiel nach dem Einbau. Mit C4 verbleibt ausreichend Betriebsspiel, damit das Lager unter Last klemmfrei läuft. Da es sich um ein offenes Lager ohne Bordscheiben oder Nuten am Außenring handelt, ist für eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintrag zu sorgen.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 32 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft oberhalb der normalen Lagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen trägt dazu bei, dass sich das Lager bei starker Erwärmung oder durch feste Passungssitze während des Betriebs nicht unzulässig verspannt.
Nein, dieses Modell ist als offenes Lager ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben ausgeführt. Schmierstoffe können die Laufbahnen ungehindert erreichen. Für den Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Schmiermittelverlust ist daher eine externe Dichtung im umgebenden Maschinengehäuse vorzusehen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der verwendete Wälzlagerstahl bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil und unterstützen einen gleichmäßigen Lauf.
Verbaut ist ein robuster Stahlblechkäfig, der die einreihig angeordneten Kugeln führt. Er zeichnet sich durch geringes Gewicht sowie Beständigkeit gegenüber gängigen Industrie-Schmierstoffen aus.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den üblichen Anforderungen des Maschinenbaus an Laufgenauigkeit und Maßhaltigkeit für Welle und Gehäusebohrung.
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