NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,42 € | 26,90 € |
| 35 | 2,83 € | 25,49 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6310 mit den Maßen 50x110x27 mm nimmt vorwiegend radiale sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf.
Das Rillenkugellager 6310 von NSK ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die tiefe Rillengeometrie überträgt die Konstruktion radiale Lasten sowie zusätzliche axiale Kräfte. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt dieses Lager den ungehinderten Schmierstoffzutritt im Gehäuse. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf der Laufbahn. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen das Bauteil in geschlossenen, extern geschmierten Gehäusen läuft. Typische Einsatzfelder finden sich in Baugruppen mit kontinuierlichem Öl- oder Fettumlauf. Da keine schleifenden Dichtlippen vorhanden sind, entstehen keine zusätzlichen Reibungsverluste. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die zylindrische Ausführung ohne Nut oder Flansch am Außenring ermöglicht einen einfachen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen.
Prüfen Sie vor dem Einbau die Umgebungsbedingungen an der Lagerstelle. Da die Wälzkörper ungeschützt liegen, muss die Konstruktion das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit über externe Gehäusedichtungen verhindern. Gleichzeitig erfordert der Betrieb eine kontinuierliche Schmierung mit Öl oder Schmierfett. Die normale Radiallagerluft ist auf reguläre Betriebsbedingungen ohne außergewöhnliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring ausgelegt. Stimmen Sie den Wellendurchmesser von 50 mm sowie die Gehäusepassung für den 110 mm Außenring exakt aufeinander ab.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Baubreite von 27 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 63. Das Bauteil verfügt über einen glatten Außenring ohne Flansch oder Sprengringnut und lässt sich bündig in vorbereitete Gehäusebohrungen montieren.
Bei einer offenen Ausführung fehlen integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig frei zugänglich sind. Dies ermöglicht eine direkte Versorgung über Ölbad- oder Zentralschmiersysteme. Um Verschleiß durch Fremdpartikel zu vermeiden, muss das umgebende Gehäuse über externe Dichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet sein.
Die normale Lagerluft bezeichnet das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im lastfreien Zustand. Sie bietet die passende Balance für Anwendungen mit gleichmäßiger Betriebstemperatur. Bei regulären Wellen- und Gehäusepassungen bleibt nach dem Einpressen das für den ruhigen Lauf erforderliche Betriebsspiel erhalten.
Sowohl die massiven Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff weist eine hohe Druckfestigkeit und Formstabilität auf. Zur Führung der Wälzkörper dient ein formstabiler Stahlblechkäfig, der die Kugeln auf Abstand hält und Temperaturbelastungen von -20 bis +150 Grad standhält.
P0 ist die gebräuchliche Standard-Toleranzklasse für Wälzlager nach ISO-Vorgaben und entspricht der US-Einstufung ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Innenring, Außenring und Breite. Für gängige Industrieanwendungen ermöglicht diese Genauigkeitsstufe einen zuverlässigen Rundlauf bei wirtschaftlichen Fertigungstoleranzen der Welle.
Das einreihige Radialkugellager nimmt vorrangig radiale Belastungen auf, die senkrecht auf die Achse wirken. Durch die tiefen Laufrillen kann die Bauform zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen führen. Für Konstruktionen mit sehr hohen Axialkräften kommen stattdessen Schrägkugellager oder Axial-Wälzlager in Betracht.
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