KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,54 € | 10,07 € |
| 50 | 1,07 € | 9,54 € |
| 100 | 1,59 € | 9,02 € |
Rillenkugellager 6007 -2RSC3 von JTEKT-KOYO mit 35 mm Bohrung, beidseitiger 2RS-Schleifdichtung und vergrößerter C3-Lagerluft für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6007 -2RSC3 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Hauptabmessungen 35 mm Innen- und 62 mm Außendurchmesser bei 14 mm Baubreite. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die Kombination aus schleifender Dichtung und vergrößerter Lagerluft eignet sich diese Ausführung für Einsatzfälle, bei denen Umwelteinflüsse abgehalten werden müssen und im Betrieb mit betriebsbedingter Erwärmung gerechnet wird.
Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in kompakten Antriebseinheiten mit rotierenden Wellen. Da das Lager beidseitig mit schleifenden Dichtlippen versehen ist, hält es Schmutzpartikel und Spritzwasser von den Wälzkörpern fern. Gleichzeitig trägt die Dichtung dazu bei, das Schmiermittel im Lagerinneren zu halten. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig und erlaubt den Einbau in Gehäusen ohne Flansch oder Umfangsnut.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses radiale Spiel gleicht die Verengung aus, die bei festen Presssitzen auf Welle oder Gehäuse entsteht. Zudem fängt die zusätzliche Lagerluft thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ab. Konstrukteure und Instandhalter wählen diese Variante, wenn eine feste Passung gefordert ist oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Das Modell ist ein einreihiges Rillenkugellager mit 35 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite. Es besitzt beidseitig schleifende Dichtungen, einen Stahlblechkäfig und erweiterte C3-Lagerluft. Gefertigt wird das Bauteil aus 100Cr6-Wälzlagerstahl in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die Bohrung beträgt 35 mm für den Sitz auf der Welle. Der zylindrische Außenring weist einen Durchmesser von 62 mm auf, während die Gesamtbreite 14 mm misst. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Sprengringnut aus und eignet sich für plane Gehäusebohrungen.
Die C3-Klassifizierung weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft im nicht eingebauten Zustand hin. Dies mindert das Risiko eines Klemmens der Wälzkörper, wenn Innen- und Außenring durch feste Passungen elastisch verformt werden oder wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Die beidseitig schleifende Dichtung liegt direkt an den Innenringschultern an. Sie schützt das Lagerinnere vor eindringenden Verunreinigungen wie Staub oder Feuchtigkeit. Gleichzeitig verhindert die Dichtlippe das Entweichen von Fett, was den Wartungsaufwand im Vergleich zu offenen Lagerausführungen verringert.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Dichtlippen ihre Dichtwirkung und der Wälzlagerstahl seine Formstabilität. Bei höheren Temperaturen könnten die Dichtungen Schaden nehmen oder das Schmierfett seine Viskosität verlieren.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander und verhindert deren direkte Berührung während der Rotation. Dies sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung über die Laufbahn. Der Werkstoff Stahlblech zeichnet sich durch Formstabilität und mechanische Eignung für den industriellen Einsatz aus.