SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 80,68 € | 1.532,85 € |
| 3 | 161,35 € | 1.452,18 € |
Das Rillenkugellager 6334 M/C3 von SKF bietet mit 170 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft thermische sowie mechanische Reserven für anspruchsvolle Lagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6334 M/C3 von SKF nimmt als offenes Wälzlager vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist diese Ausführung die Hauptabmessungen 170 mm Bohrungsdurchmesser, 360 mm Außendurchmesser und 72 mm Breite auf. Die Toleranzklasse entspricht den Vorgaben nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Das offene Lager ohne Dichtscheiben ist auf externe Schmiersysteme ausgelegt und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses Rillenkugellager im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bei Wellenführungen, an denen erhebliche Radialkräfte und kombinierte Axialbelastungen wirken. Durch die massiven Abmessungen eignet sich das Bauteil für hohe Traglasten. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfolgt die Einbindung direkt in Ölbad- oder Zentralschmierungen. Das unterstützt bei kontinuierlichem Schmierstoffdurchsatz eine gleichmäßige Wärmeabfuhr im Dauerbetrieb.
Die Nachsetzzeichen kennzeichnen werkseitige Ausstattungsmerkmale für erhöhte mechanische Anforderungen. Das Kennzeichen M weist auf einen Messingkäfig hin, der Schwingungen dämpft und Beschleunigungskräfte führt. Die Lagerluft C3 bedeutet ein vergrößertes Radialspiel im Anlieferungszustand. Diese vergrößerte Lagerluft kompensiert Maßänderungen, die durch betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen von Welle und Gehäuse entstehen. Vor dem Einbau sind Schmierstoffversorgung und Gehäusedichtung abzustimmen.
Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm sowie einer Breite von 72 mm verfügt die Ausführung über genormte Anschlussmaße. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Dimensionen ermöglichen die direkte Montage in entsprechend bearbeitete Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
Das Kurzzeichen C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalausführung leicht erhöhte Radiallagerluft. Der Abstand zwischen Kugeln und Laufbahnen ist im unbelasteten Zustand größer gewählt. Dieses Spiel verhindert ein Verspannen des Lagers, falls Temperaturdifferenzen im Betrieb auftreten oder Passungen das Lagerspiel nach der Montage verengen.
Ein Messingkäfig mit der Kennzeichnung M bietet hohe Festigkeit und formstabile Führung der Wälzkörper bei Vibrationen sowie stoßartigen Belastungen. Der Werkstoff Messing weist günstige Notlaufeigenschaften auf und eignet sich für Lagerstellen, an denen hohe Trägheits- und Beschleunigungskräfte auf den Wälzkörpersatz einwirken.
Da werkseitig keine integrierten Dichtungen oder Fettfüllungen vorhanden sind, erfolgt die Schmierstoffversorgung extern über das Lagergehäuse. Gängig sind Ölumlauf-, Ölbad- oder manuelle Fettnachschmiersysteme. Externe Dichtelemente am Gehäuse müssen den Schmierstoff im Lagerraum halten und Verunreinigungen von außen abwehren.
Für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt, bleibt der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 innerhalb dieser Grenzen formstabil. Auch die Funktion des Messingkäfigs ist für diese Spanne ausgelegt. Das umgebende Schmiermittel muss passend für die gewählte Betriebstemperatur im System spezifiziert sein.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, entspricht das Lager den üblichen Normaltoleranzen des Maschinenbaus. Um Rundlauffehler und ungleichmäßige Spannungen im Betrieb zu vermeiden, müssen die zylindrischen Passungsflächen an Welle und Gehäuse auf diese Standardtoleranzen abgestimmt sein.
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