KOYO
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Das Rillenkugellager 6224 2RS von JTEKT-KOYO bietet mit 120 mm Bohrung und beidseitiger Dichtung Schutz vor Schmutzeintrag in industriellen Antrieben.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6224 2RS nimmt radiale Kräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Bewegungsrichtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält die Konstruktion auch unter hoher Dauerbelastung ihre Formstabilität. Das Bauteil weist die genormten Hauptabmessungen von 120 mm Innendurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite auf. Ein Stahlblechkäfig hält die rollenden Wälzkörper auf Abstand und sorgt für eine geordnete Führung in den tiefen Laufrillen.
Die Ausführung eignet sich vor allem für industrielle Lagerungen mit kombinierter radialer und axialer Beanspruchung. Durch den geschlossenen Aufbau mit beidseitig schleifenden Dichtlippen verbleibt das Schmiermittel im Lagerinneren. Gleichzeitig schirmt das Dichtungssystem die empfindlichen Laufbahnen gegen Staub, Feuchtigkeit und feste Fremdkörper ab. Die Konstruktion bewährt sich in staubbelasteten Betriebsumgebungen, in denen offene Lagerbauformen durch eindringende Partikel einem vorzeitigen Verschleiß unterliegen würden.
Die beidseitig schleifenden Dichtungen tragen dazu bei, den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb gering zu halten, da sie das Eindringen von Partikeln hemmen. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist die normale Radiallagerluft zu berücksichtigen, die für standardisierte Passungen ausgelegt ist. Zusammen mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 arbeitet die Lagereinheit zuverlässig in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Breite von 40 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen entsprechen der metrischen Maßreihe und ermöglichen den Austausch gegen typgleiche Fabrikate.
Das Nachsetzzeichen 2RS kennzeichnet beidseitig angebrachte schleifende Dichtscheiben. Diese Dichtungen liegen am Innenring an, halten den Schmierstoff im Lagerinneren und schirmen die Wälzkörper gegen das Eindringen von Feuchtigkeit sowie Schmutz ab.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Temperaturgrenzen werden durch die Materialbeschaffenheit der elastischen Dichtlippen und die Schmierstofffüllung bestimmt, wodurch typische industrielle Umgebungsbedingungen abgedeckt sind.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige interne Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist so bemessen, dass nach der fachgerechten Montage auf Standard-Passungen ein reibungsarmer Betrieb ohne unzulässige Verspannungen erreicht wird.
Innenring, Außenring und Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Für die geordnete Führung der Kugeln sorgt ein leichter Stahlblechkäfig, der eine gleichmäßige Verteilung gewährleistet und den Reibungswiderstand gering hält.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0, welche herstellerübergreifend auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse genügt den typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau sowie in der Antriebstechnik.