KOYO
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Das Rillenkugellager 6901 2RS von JTEKT-KOYO bietet kompakte Maße von 12x24x6 mm und schützt dank beidseitiger Schleifdichtung vor Verschmutzungen.
Das Rillenkugellager 6901 2RS gehört zur schmalen Baureihe der einreihigen Radialkugellager. Konstruktionen mit begrenztem Bauraum profitieren von dem geringen Querschnitt bei einem Innendurchmesser von 12 mm und einem Außendurchmesser von 24 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, nimmt diese Ausführung radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die Ausführung eignet sich vor allem für Konstruktionen mit stark begrenztem Bauraum in radialer und axialer Richtung. Überall dort, wo Wellen geführt werden müssen, das Gehäuse jedoch geringe Wandstärken vorgibt, ermöglicht die Baureihe 6901 eine platzsparende Lagerung. Dank der beidseitig schleifenden Dichtung bleibt das Schmierfett im Inneren, während Staub, Feuchtigkeit und Schmutzpartikel von den Laufbahnen abgehalten werden. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Die 2RS-Ausführung kennzeichnet zwei berührende Dichtlippen, die direkt an den Anlaufflächen des Innenrings anliegen. Gegenüber offenen Lagern oder reinen Deckscheiben reduziert diese Dichtungsart das Eindringen von Umgebungsmedien. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft unterstützt die Konstruktion einen ruhigen Lauf bei regulären Betriebsbedingungen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt, sodass sich das Bauteil zylindrisch in die Gehäusebohrung einpassen lässt.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 24 mm und eine Breite von 6 mm. Aufgrund dieses geringen Querschnitts zählt es zu den Dünnringlagern und eignet sich vor allem für Konstruktionen mit sehr begrenztem Bauraum.
Das Kürzel 2RS steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtscheiben. Diese berührenden Dichtungen verhindern den Austritt des werkseitigen Schmierstoffs und schützen das Lagerinnere wirksam vor eindringendem Staub, Schmutz und Spritzwasser.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch die Dichtungen und der verbaute Stahlblechkäfig sind auf den Einsatz innerhalb dieser thermischen Grenzen ausgelegt.
Dieses Modell verfügt über die normale Radiallagerluft (Standard). Sie beschreibt das radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unbelasteten Zustand und eignet sich für reguläre Einbaupassungen ohne extreme Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Kugeln werden durch einen leichten, formstabilen Stahlblechkäfig auf gleichmäßigem Abstand geführt, was eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb unterstützt.
Nein, der Außenring ist glatt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Das Lager lässt sich somit standardmäßig in durchgehende zylindrische Gehäusebohrungen einschieben und über Gehäuseschultern oder Sicherungsringe axial fixieren.