KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 10,66 € | 95,98 € |
Das offene Rillenkugellager 6024 C3 von JTEKT-KOYO (120x180x28 mm) nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und gleicht Wärmedehnungen über die C3-Lagerluft aus.
Das Rillenkugellager 6024 C3 von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Aufgaben im Maschinen- und Anlagenbau. Ausgestattet mit einer Bohrung für 120-mm-Wellen und einem Außendurchmesser von 180 mm bietet dieses Modell hohe Stabilität bei einer Baubreite von 28 mm. Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN. Das Lager besitzt keine integrierte Dichtung und eignet sich daher für Konstruktionen mit externer Schmierstoffversorgung.
Dieses offene Wälzlager findet vor allem dort Verwendung, wo eine Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse erfolgt. Durch die tiefe Rillengeometrie nimmt das Bauteil primär Radialkräfte auf und führt Wellen auch bei beidseitigen Axialbelastungen. Dank des weiten Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad arbeitet das Lager auch in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen maßhaltig.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht erhöhte Radiallagerluft. Bei einem Wellendurchmesser von 120 mm erwärmt sich die Welle im laufenden Betrieb häufig stärker als das Gehäuse, wodurch sich der Innenring ausdehnt. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, dass auch bei betriebsbedingter Erwärmung und festem Passungssitz das notwendige Betriebsspiel erhalten bleibt. Dies beugt einem Verklemmen der Wälzkörper vor und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 28 mm. Diese Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in Gehäusebohrungen des Maschinenbaus. Gefertigt wird das Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit der Normaltoleranz P0/PN.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Standardausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen verhindert ein Verspannen des Lagers, wenn Erwärmung im Betrieb zu einer Wärmeausdehnung der Welle führt oder wenn feste Passungen die Lagerluft nach dem Einbau verringern.
Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht den direkten Schmierstoffzutritt über das umgebende Aggregat, beispielsweise durch Öl- oder Fettumlauf im Maschinengehäuse. Gleichzeitig verringert der Verzicht auf schleifende Dichtungen die Reibung im Betrieb. Der Schutz vor Verunreinigungen wird bei dieser Bauart durch externe Dichtungen der Gehäusekonstruktion übernommen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 °C und +150 °C. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Grenzen formstabil. Für einen störungsfreien Betrieb ist sicherzustellen, dass das gewählte Schmiermittel der Anwendung für diese Temperaturen freigegeben ist.
Als Radialrillenkugellager nimmt das Modell vorrangig radiale Kräfte senkrecht zur Drehachse auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt es zusätzlich axiale Führungskräfte in beiden Richtungen. Es eignet sich damit für Wellenlagerungen, die kombinierte Belastungen bei stabilen Laufeigenschaften erfordern.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Die Ausführung aus Stahlblech ist unempfindlich gegenüber gängigen Schmierfetten und Schmierölen und deckt den vollen Temperaturbereich des Lagers bis +150 °C ab.