KOYO
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Das Rillenkugellager 6017 ZZ von JTEKT-KOYO schützt mit seinen Maßen von 85x130x22 mm vor groben Partikeln bei minimalem Reibungsverlust.
Das Rillenkugellager 6017 ZZ ist als einreihiges Radialkugellager nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 ausgeführt. Gefertigt aus gehärtetem 100Cr6-Wälzlagerstahl nimmt dieses Lager vorwiegend radiale Kräfte auf, kann jedoch auch axiale Belastungen in beiden Richtungen führen. Durch den integrierten Stahlblechkäfig und den zylindrischen Außenring ohne Nut oder Flansch lässt sich das Bauteil formschlüssig in Gehäusebohrungen mit 130 mm Außendurchmesser einpassen.
Das Bauteil ist für Anwendungen konzipiert, die eine Wellenlagerung mit 85 mm Innendurchmesser erfordern und unter mittleren bis hohen Drehzahlen arbeiten. Das Wälzlager deckt Betriebstemperaturen im Bereich von -20 bis +120 Grad ab. Da die Abdeckungen berührungslos konstruiert sind, entsteht kaum Reibungswiderstand. Diese Eigenschaft kommt Konstruktionen mit kontinuierlichem Betrieb und mäßiger Belastung durch Umgebungspartikel zugute, bei denen ein niedriger Drehwiderstand gefordert ist.
Die beidseitigen Abdeckungen mit dem Nachsetzzeichen ZZ bestehen aus profiliertem Stahlblech und sind fest im Außenring verankert. Sie bilden einen feinen Spalt zum Innenring, wodurch sie groben Schmutz abweisen und das Entweichen des Schmierfetts hemmen. Da kein Kontakt zur rotierenden Dichtfläche besteht, wird keine thermische Zusatzbelastung erzeugt. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft ist die Lagerung auf ein stabiles Betriebsspiel unter regulären Betriebsbedingungen ausgelegt.
Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 22 mm entspricht die Bauform standardisierten Abmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Dieses Nachsetzzeichen steht für eine beidseitige Abdeckung durch nichtschleifende Deckscheiben aus Stahlblech. Die Konstruktion schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen fester Fremdkörper, ohne durch Reibungskontakt die Drehzahl einzuschränken.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Dieser Rahmen wird durch den Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die interne Schmierung bestimmt.
Ausgeführt ist die Ausführung mit normaler Radiallagerluft. Diese Einstufung ist für standardmäßige Passungen und übliche Betriebstemperaturen ohne extreme Erwärmung der Welle vorgesehen.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Diese Käfigausführung ist formstabil, widerstandsfähig gegenüber Schmiermitteln und für Standard-Industrieanwendungen konzipiert.
Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Der Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Formstabilität im Wälzkontakt aus.