KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 5% | 75,35 € |
| 30 | 10% | 71,38 € |
Das Rillenkugellager 6411 C3 von JTEKT-KOYO kombiniert 55 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und vergrößerte Radiallagerluft für radial und axial belastete Wellenführungen.
Das Rillenkugellager 6411 C3 von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Wälzlager zur Aufnahme hoher radialer Kräfte sowie axialer Belastungen in beiden Richtungen. Durch die Abmessungen von 55x140x33 mm gehört dieses Modell zu den schweren Ausführungen für den Maschinenbau. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 unterstützt eine hohe Formstabilität. Die Ausführung in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 dient der maßhaltigen Führung rotierender Bauteile.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen mit hohen Radialkräften, bei denen thermische Einflüsse oder feste Passungen zu einer Ausdehnung des Innenrings führen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Getrieben und industriellen Antriebssträngen. Das Lager nimmt Radialkräfte stabil auf und hält axialen Führungskräften stand, solange ein externes Gehäuse die Schmierung und den Schutz vor Schmutz übernimmt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses interne Betriebsspiel wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder straffe Passungssitze das Lagerspiel während des Laufs verringern. Konstrukteure und Instandhalter wählen diese Variante gezielt für Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kugeln im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius vibrationsarm.
Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 33 mm entspricht das Modell den Maßen der Reihe 6411. Der Außenring verfügt über keine Flansche oder Nuten, sodass sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht die offene Bauform den ungehinderten Durchtritt von Schmierstoffen aus dem System, beispielsweise in Ölbadgetrieben oder ölgeschmierten Umlaufsystemen. Anwender müssen bei offenen Lagern darauf achten, dass die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit durch externe Gehäusedichtungen erfolgt.
Ausgelegt ist das Bauteil gemäß technischen Vorgaben für einen Temperaturbereich zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese Spanne dimensioniert. Bei Werten nahe den Grenztemperaturen ist die Beständigkeit des Schmierstoffs abzugleichen.
Größeres Lagerspiel wie C3 gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Passungen beim Aufpressen auf die Welle entstehen. Zudem kompensiert das zusätzliche radiale Spiel betriebliche Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring, damit das Wälzlager im Dauerbetrieb nicht unter unerwünschter Vorspannung läuft.
Gefertigt aus Stahlblech, trennt der formstabile Käfig die Wälzkörper gleichmäßig auf ihrer Laufbahn und hält den Abstand der Kugeln konstant. Diese Bauart zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht, Unempfindlichkeit gegenüber gängigen Industrie-Schmierstoffen sowie eine verlässliche Festigkeit bei wechselnden Belastungen aus.
Gefertigt wird dieses Lager nach der Standard-Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz PN), was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsstufe erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau für zylindrische Lagersitze bezüglich Rundheit, Planlauf und Maßhaltigkeit der Anschlussflächen.