KOYO
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Das Rillenkugellager 6208 C4 von JTEKT-KOYO bietet 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und stark erhöhte Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6208 C4 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), das vorwiegend Radialbelastungen aufnimmt. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben eignet es sich für Einbauumgebungen mit externer Schmierstoffversorgung. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist diese Ausführung für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut, und die Ausführung verfügt über keine Stromisolierung.
Der Einsatz empfiehlt sich vor allem dort, wo erhöhte Betriebstemperaturen oder konstruktive Erwärmungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Dies betrifft rotierende Wellensysteme, bei denen thermische Ausdehnungen der Komponenten ausgeglichen werden müssen. Durch die offene Bauform gelangt das im Gehäuse befindliche Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Laufbahnen, wodurch eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung ermöglicht wird.
Die Angabe C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem Standardspiel normaler Lager sowie über der Stufe C3 liegt. Dieses vergrößerte interne Spiel beugt Verspannungen vor, wenn sich der Innenring bei Erwärmung oder durch feste Passungen auf der 40-mm-Welle ausdehnt. Die vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, ein gleichmäßiges Abrollen der Wälzkörper auch bei Temperaturgradienten im laufenden Betrieb zu unterstützen.
Dieses einreihige Rillenkugellager verfügt über einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 18 mm. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Die Wälzkörper sowie die Lagerringe bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
C4 bezeichnet eine stark erhöhte interne Radiallagerluft im unbelasteten Zustand. Dieses vergrößerte Betriebsspiel kompensiert Maßänderungen, die durch stramme Passungen auf der Welle oder temperaturinduzierte Ausdehnungen entstehen. Es beugt einem Verklemmen der Wälzkörper bei thermischer Belastung wirksam vor.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Diese Eignung beruht auf der Kombination aus Standard-Wälzlagerstahl, dem unempfindlichen Stahlblechkäfig sowie der C4-Lagerluft. Für den verlässlichen Einsatz in diesem Fenster muss der extern eingebrachte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Schleifdichtungen an den Seiten. Dies ermöglicht geringere Reibungswiderstände und erlaubt den direkten Austausch mit dem Schmierstoffkreislauf des umgebenden Gehäuses. Das Lager setzt daher eine saubere, vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützte Einbauumgebung voraus.
In dieser Ausführung führt ein formstabiler Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig auf der Laufbahn. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch geringes Eigengewicht sowie unempfindliches Verhalten gegenüber Schmierstoffzusätzen aus. Sie decken den gesamten angegebenen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad zuverlässig ab.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, was im angloamerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 gleicht. Dies definiert die genormte Standardgenauigkeit hinsichtlich Maß-, Form- und Laufabweichungen. Für klassische Industrieantriebe und den allgemeinen Maschinenbau deckt diese Genauigkeitsklasse die regulären Einbauanforderungen ab.