KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 5% | 101,66 € |
| 30 | 10% | 96,32 € |
Das Rillenkugellager 6220 C3 von JTEKT-KOYO nimmt mit 100x180x34 mm hohe Radiallasten auf und gleicht durch vergrößerte Lagerluft betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus.
Das Rillenkugellager 6220 C3 ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Konstruktionen mit Wellendurchmessern von 100 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, bewältigt die offene Bauform vorrangig radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm zwischen den Laufbahnen. Durch die offene Konstruktion gelangt externes Schmiermittel ungehindert an die Funktionsteile, was Wartungsintervalle in bestehenden Schmiersystemen erleichtert.
Industrielle Antriebe, Getriebebau und schwere Maschinenteile nutzen dieses Rillenkugellager bevorzugt bei kontinuierlicher radialer Beanspruchung. Dank des offenen Aufbaus lässt sich das Wälzlager flexibel in Öl- oder Fettumlaufsysteme integrieren. Die Konstruktion ohne Deckscheiben ermöglicht eine direkte Schmierstoffzufuhr, wodurch Wärme im Dauerbetrieb zügig abgeführt wird. Ein geschütztes Gehäuse mit separater Dichtung bildet die konstruktive Voraussetzung gegen eindringenden Schmutz.
Die Ausführung mit C3-Lagerluft empfiehlt sich bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring sowie bei festen Passungen auf der Welle. Durch das zusätzliche Radialspiel wirkt das Lager einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich die Bauteile im Betrieb erwärmen. Bei einem Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius behält die Baugruppe so die notwendige Beweglichkeit und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im Maschinenbetrieb.
Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 34 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Nut, wodurch sich das einreihige Bauteil passgenau in entsprechende Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieses zusätzliche Spiel kompensiert Maßänderungen durch betriebsbedingte Erwärmung oder stramme Passungen von Innen- und Außenring, wodurch mechanische Verspannungen vermieden werden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten über diese thermische Spanne ihre Form- und Maßstabilität.
Ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt die Konstruktion einen ungehinderten Schmierstoffzutritt im Betrieb. Dies begünstigt Anwendungen in geschlossenen Baugruppen mit zentraler Öl- oder Fettschmierung. Da keine schleifenden Dichtlippen vorhanden sind, verringert sich zudem die betriebliche Reibungswärme.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN, die der Spezifikation ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die gängigen Vorgaben der industriellen Antriebstechnik hinsichtlich Rundlauf-, Maß- und Formgenauigkeit auf der Welle sowie im Lagergehäuse.
Ein Käfig aus gestanztem Stahlblech führt die einreihigen Wälzkörper und verhindert deren gegenseitigen Kontakt im Lauf. Das Material bietet ein geringes Eigengewicht sowie eine hohe chemische und thermische Beständigkeit gegenüber Schmiermitteln und den auftretenden Betriebstemperaturen.