KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5% | 19,08 € |
| 25 | 10% | 18,08 € |
| 50 | 15% | 17,08 € |
Das Rillenkugellager 6010 -2RSC3 von JTEKT-KOYO bietet mit 50x80x16 mm, beidseitiger 2RS-Dichtung und C3-Lagerluft zuverlässigen Schutz vor Schmutz bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das einreihige Rillenkugellager 6010 -2RSC3 von JTEKT-KOYO nimmt radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt dieses Wälzlager über die Hauptabmessungen 50 mm Innen- und 80 mm Außendurchmesser bei einer Breite von 16 mm. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise in den tiefen Laufrillen. Dank der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) eignet sich die Komponente für Reparaturen und industrielle Serienanwendungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6010 -2RSC3 kommt vorrangig in industriellen Lagerungen zum Einsatz, bei denen Schmutz und Spritzwasser von den Laufbahnen ferngehalten werden müssen. Die beidseitig schleifenden Dichtungen schützen das Lagerinnere vor Staub und Feuchtigkeit, während die Dichtlippen das Schmiermittel im Lager halten. Aufgrund des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad bewährt sich dieses Bauteil in Umgebungen mit thermischer Beanspruchung.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung, was thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb ausgleicht. Erwärmen sich Innen- oder Außenring unterschiedlich stark, trägt dieses vergrößerte Radialspiel dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu verhindern. Vor dem Einbau sind der Wellensitz auf 50 mm Durchmesser und die Gehäusebohrung auf 80 mm abzustimmen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut zylindrisch ausgeführt.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Baubreite von 16 mm weist das Lager genormte Hauptabmessungen auf. Diese Maße ermöglichen den Einbau auf zylindrischen Wellen und in entsprechenden Gehäusesitzen. Durch die Breite von 16 mm beansprucht die Lagerstelle wenig axialen Bauraum in der Konstruktion.
Zwei beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen dichten den Innenraum gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit ab. Zugleich halten sie das Schmiermittel im Lagerinneren. Durch den berührenden Kontakt an den Lagerringen entsteht zwar ein geringfügig höherer Reibungswiderstand, der Schutz gegen Umgebungseinflüsse ist jedoch wirksamer als bei offenen Varianten.
Die Lagerluftklasse C3 stellt ein vergrößertes radiales Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen bereit. Dies ist vorteilhaft, wenn feste Passungen die Ringe aufweiten oder im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Das zusätzliche Spiel beugt Verspannungen vor und schützt die Wälzkörper vor vorzeitigem Verschleiß.
Der Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch das Dichtungsmaterial der schleifenden Dichtlippen sowie den Schmierstoff im Inneren des Wälzlagers. Innerhalb dieses Bereichs behält der 100Cr6-Wälzlagerstahl seine strukturelle Festigkeit und Maßstabilität.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Gewicht, gute Schmierstoffdurchlässigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber mechanischen Erschütterungen aus. Sie eignen sich für Standarddrehzahlen und industrielle Betriebsbedingungen.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen nach Norm. Sie bietet eine ausreichende Genauigkeit für gängige Antriebe und Vorrichtungen im Maschinenbau. Besondere Präzisionsklassen sind nur bei extremen Drehzahlen oder hochgenauen Spindellagerungen erforderlich.