NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,17 € | 22,09 € |
| 25 | 2,33 € | 20,93 € |
| 50 | 3,50 € | 19,76 € |
Das Rillenkugellager 6211 von NSK bietet mit 55 mm Bohrung und offener Bauform eine bewährte Lösung für vielseitige Industrieantriebe.
Das Rillenkugellager 6211 ist ein einreihiges Wälzlager nach Standard-Bauform, gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). NSK fertigt dieses Modell ohne integrierte Dichtungen, wodurch Schmierstoffe im Betrieb ungehindert zirkulieren können. Die Konstruktion nimmt vorrangig radiale Belastungen auf, führt bei Bedarf auch axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Mit einem stabilen Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager für rotierende Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Radialkugellager bewährt sich vor allem in geschlossenen Baugruppen, bei denen ein bauseitiger Schmierkreislauf die kontinuierliche Versorgung und Kühlung übernimmt. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, fügt sich der zylindrische Ring bündig in zylindrische Lagergehäuse ein. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Konstrukteure greifen auf diese Ausführung zurück, wenn ein thermisch anspruchsvolleres Umfeld mit externem Schmierstoff vorliegt.
Offene Wälzlager erzeugen im Vergleich zu berührend gedichteten Varianten kaum Reibungswiderstand, was der Wärmeentwicklung bei höheren Umlaufgeschwindigkeiten entgegenwirkt. Die normale Radiallagerluft stellt ein ausgewogenes Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen bereit, sodass das Bauteil bei Standard-Betriebstemperaturen ein passendes Betriebsspiel beibehält. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Lager der regulären Standardgenauigkeit für planmäßige Einbaumaße.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 21 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen erlauben einen direkten Austausch in passend ausgelegten Gehäuse- und Wellensituationen.
Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben ermöglicht den freien Durchtritt von externem Schmieröl oder Schmierfett. Sie kommt bevorzugt in Gehäusekonstruktionen zum Einsatz, die bereits über eigene Dichtelemente verfügen. Zudem entfällt die Reibung schleifender Dichtlippen.
Diese Kennzeichnung steht für das herstellerseitige Radialspiel im unmontierten Zustand ohne Sonderaufmaß oder Einengung. Nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse verbleibt ein definiertes Betriebsspiel, ausgelegt für übliche Betriebstemperaturen und Standard-Passungsauslegungen.
Für dieses Modell gilt ein Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Werkstoff 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne mechanisch formstabil, sofern der zugeführte Schmierstoff auf den gleichen thermischen Bereich abgestimmt ist.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit sowie Verschleißfestigkeit aus und dient als klassisches Material für beanspruchte Industrie-Wälzlager.
Diese Kennzeichnung definiert die Standard-Toleranzklasse bei Wälzlagern. Sie regelt die zulässigen Maßabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser, Breite sowie den Rundlauf und deckt die Genauigkeitsanforderungen des regulären Maschinenbaus ab.
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