NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 30,27 € | 575,20 € |
| 3 | 60,55 € | 544,92 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6038 von NSK bietet mit den Maßen 190x290x46 mm eine stabile Lagerung für hohe Radialkräfte im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6038 ist ein einreihiges Radialkugellager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 190 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm sowie einer Breite von 46 mm nimmt diese Baugröße beträchtliche radiale Kräfte und moderate axiale Lasten in beiden Richtungen auf. NSK fertigt das Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Dank der offenen Bauweise eignet sich das Lager vor allem für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen.
Typische Einsatzbereiche für das Rillenkugellager 6038 finden sich in Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften und kontinuierlicher Schmierstoffversorgung. Da die Ringe und Wälzkörper aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl bestehen, nimmt die Lagerung hohe Belastungen im Dauerbetrieb auf. Konstrukteure nutzen die offene Bauweise gezielt in geschlossenen Gehäusen, in denen ein Schmierstoffkreislauf die kontinuierliche Versorgung mit Schmieröl oder Getriebefett übernimmt.
Die ungehinderte Zirkulation des Schmiermittels steht bei diesem offenen Lager im Vordergrund. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper formstabil und hält Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad stand. Weil keine integrierten Dichtlippen Reibungswärme erzeugen, erreicht die offene Variante höhere Grenzdrehzahlen als geschlossene Ausführungen. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist jedoch eine saubere Einbauumgebung erforderlich, damit Schmutzpartikel nicht in die ungeschützten Laufbahnen gelangen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 190 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm und eine Breite von 46 mm. Durch dieses genormte Abmaß eignet sich das Wälzlager für hochbelastete Wellenführungen im Anlagenbau. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk keine Deck- oder Dichtscheiben an den Stirnseiten. Schmierstoffe können dadurch ungehindert an die Kugeln gelangen, was bei Ölbad- oder Umlaufschmierung vorteilhaft ist. Gleichzeitig müssen externe Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Dieser Standard-Luftspalt gleicht übliche Maßänderungen bei Standardpassungen und regulären Betriebstemperaturen aus. Bei Anwendungen mit besonders hoher thermischer Dehnung oder starken Presssitzen greifen Konstrukteure alternativ auf vergrößerte Lagerluftklassen zurück.
Der zulässige Temperaturbereich für das Lager erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieses Spektrums ihre Festigkeit. Die nutzbare Einsatztemperatur hängt in der Praxis zusätzlich vom gewählten Schmierstoff ab.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher struktureller Festigkeit aus. Zudem widersteht Stahlblech gängigen Industrieschmierstoffen problemlos und bleibt bis zur Temperaturgrenze von 150 Grad belastbar.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN sowie ABEC 1 nach US-Norm. Dies bezeichnet die reguläre Fertigungsgenauigkeit für industrielle Wälzlager. Die Maß-, Form- und Rundlauftoleranzen sind so ausgelegt, dass sie den typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau vollauf genügen.
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