NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 18,58 € | 167,24 € |
Das Rillenkugellager 6226 von NKE Steyr ist ein offenes einreihiges Wälzlager mit den Maßen 130x230x40 mm für hohe Drehzahlen und kombinierte Lasten.
Das Rillenkugellager 6226 zählt zu den vielseitig einsetzbaren Standardlagern im Maschinen- und Anlagenbau. Als einreihiges Radiallager nimmt diese Ausführung vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. NKE Steyr fertigt das Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1). Dank der offenen Bauweise eignet sich das Wälzlager für Konstruktionen mit bauseitiger Schmierstoffversorgung, bei denen Schmierfett oder Schmieröl ungehindert an die Wälzkörper gelangen soll.
Die offene Bauart ohne schleifende Dichtscheiben eignet sich vor allem für geschützte Lagerungsstellen innerhalb umgebender Gehäusekonstruktionen. Ohne Reibungswiderstand durch Dichtlippen ermöglicht diese Ausführung ruhige Laufeigenschaften sowie die Eignung für hohe Drehzahlen. Der stabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise in den Laufrillen, sodass radiale und beidseitig axiale Kräfte gleichmäßig aufgenommen werden.
Das Rillenkugellager 6226 besitzt eine normale Radiallagerluft. Dieser Standardwert ist auf übliche Passungen von Welle und Gehäuse sowie moderate Betriebstemperaturen abgestimmt, sodass das Betriebsspiel im Betrieb erhalten bleibt. Für die Anwendung ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius relevant. Da das Lager ungedichtet ist, muss die umgebende Konstruktion für eine externe Abdichtung sowie für eine geeignete Schmierstoffversorgung sorgen, um Verschleiß durch Fremdpartikel zu vermeiden.
Das Rillenkugellager 6226 weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Breite von 40 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen erleichtern den passgenauen Austausch im Instandhaltungsfall und passen exakt in entsprechend ausgelegte Maschinengehäuse und auf zylindrische Wellensitze.
Ein offenes Lager besitzt weder Deckscheiben noch berührende Dichtungen. Dadurch erzeugt das Bauteil kein zusätzliches Reibungsmoment durch Dichtlippen, was hohe Drehzahlen begünstigt. Allerdings erfordert die offene Ausführung ein sauberes Einbauumfeld sowie eine externe Gehäuseabdichtung und separate Schmierstoffzufuhr, um Verunreinigungen und Mangelschmierung zu verhindern.
Normale Lagerluft bezeichnet das herstellerseitig vorgegebene Radialspiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring ohne Messkraft. Diese Ausführung deckt Standard-Einbaubedingungen mit regulären Wellen- und Gehäusepassungen ab. Bei üblichen Betriebstemperaturen und normalen Presssitzen bleibt nach dem Einbau ein ausreichendes Betriebsspiel erhalten, um ein Verklemmen der Kugeln zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Wälzlager liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch das gewählte Schmiermittel für die vorherrschende Betriebstemperatur geeignet ist.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Blechkäfige sind leicht, beanspruchen wenig Raum im Lagerinneren und vertragen die zulässigen Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius problemlos. Zudem ermöglichen sie eine freie Schmiermittelzirkulation im offenen Lagerbereich.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Dies ist die industrielle Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie erfüllt die Anforderungen für den Großteil aller allgemeinen Industrieanwendungen und unterstützt einen zuverlässigen Rundlauf im laufenden Betrieb.
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