NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,57 € | 10,77 € |
| 50 | 1,13 € | 10,21 € |
| 100 | 1,71 € | 9,63 € |
Das Rillenkugellager 6210 mit den Maßen 50x90x20 mm nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und läuft im Betrieb reibungsarm.
Das einreihige Rillenkugellager 6210 gehört zu den vielseitig einsetzbaren Wälzlagern im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Es führt rotierende Wellen bei radialen Lasten sowie moderaten Axialkräften in beiden Richtungen. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben gelangt Schmierstoff ungehindert an die Wälzkörper und Laufbahnen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bietet das Bauteil Formstabilität und Festigkeit für standardisierte Industrieanwendungen.
Dieses Lager kommt vor allem in geschlossenen Baugruppen zum Einsatz, in denen externe Dichtungen der Konstruktion das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern. Da keine berührenden Dichtelemente Reibung erzeugen, eignet sich die offene Ausführung für Systeme mit externer Öl- oder Fettschmierung sowie für höhere Drehzahlen. Das Lager führt Wellen mit einem Innendurchmesser von 50 mm präzise in Gehäusen mit 90 mm Aufnahme.
Die offene Konstruktion erleichtert das Durchspülen und Nachschmieren im eingebauten Zustand direkt über das Gehäuse. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und widersteht Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Mit normaler Radiallagerluft sowie der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die Konstruktion für standardmäßige Passungssitze, bei denen keine abweichenden Anforderungen an das Lagerspiel bestehen. Der zylindrische Außenring ohne Nut oder Flansch fügt sich passgenau in klassische Gehäusebohrungen ein.
Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 20 mm weist das Lager Standardabmessungen auf. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Nut, wodurch sich das Bauteil bündig in glatte Gehäusebohrungen montieren lässt.
Offene Wälzlager sind für Einbauorte konzipiert, an denen Schmiermittel ungehindert zirkulieren soll und externe Gehäusedichtungen vor Verschmutzung schützen. Ohne schleifende Dichtscheiben entsteht ein minimaler Reibungswiderstand, was einer übermäßigen Erwärmung im Betrieb entgegenwirkt.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige Spiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring im unverbauten Zustand. Dieses Spiel trägt dazu bei, dass sich das Lager nach der Montage auf der Welle und unter betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann, ohne sich zu verspannen.
Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig behalten in diesem Rahmen ihre Formstabilität. Für einen sicheren Lauf muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls für diese Temperaturen geeignet sein.
Die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert zulässige Maß- und Formtoleranzen für den Maschinenbau. Sie ermöglicht einen gleichmäßigen Rundlauf auf passenden Wellen und in zylindrischen Gehäusesitzen.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet Festigkeit und Verschleißbeständigkeit, sodass die tiefen Laufrillen auch unter kombinierter Belastung maßhaltig bleiben.
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