NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,37 € | 7,07 € |
| 50 | 0,74 € | 6,70 € |
| 150 | 1,11 € | 6,33 € |
| 250 | 1,49 € | 5,95 € |
Das Rillenkugellager 61902 -C3 von NKE Steyr bietet kompakte Maße von 15x28x7 mm und verarbeitet Radiallasten bei erhöhter Betriebstemperatur.
Dieses einreihige Rillenkugellager 61902 -C3 ist als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben ausgeführt. Es besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt. Durch die dünnwandige Bauform beansprucht das Lager wenig Bauraum und nimmt vorrangig radiale Belastungen auf. Die Ausführung entspricht der Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Konstruktionen mit begrenztem radialem Einbauraum bilden den primären Einsatzbereich dieses Lagers. Da die Ausführung offen konstruiert ist, gelangt Schmierstoff ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper. Dies erfordert ein sauberes, geschlossenes Gehäuseumfeld mit zirkulierendem Schmiermittel. Das Lager dient vorrangig Anwendungen, bei denen externe Dichtungen vorhanden sind und Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System die Schmierung der Wälzkörper übernimmt.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese zusätzliche Luftreserve ist wichtig, wenn feste Passungen an Welle oder Gehäuse den Innenring aufweiten oder den Außenring zusammendrücken. Zudem kompensiert die C3-Lagerluft thermische Dehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäusewand. Der zylindrische Außenring ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt und sitzt formschlüssig in der Gehäusebohrung.
Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm sowie einer Baubreite von 7 mm entspricht die Ausführung der schmalen Baureihe 619. Diese Maße ermöglichen platzsparende Lagerungskonzepte bei gleichzeitig zuverlässiger Aufnahme von Radialkräften.
C3 kennzeichnet eine über der Normallagerluft liegende Radiallagerluft. Das interne Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen fällt größer aus als beim Standardlager. Dadurch gleicht das Lager betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder Verengungen durch feste Passungssitze aus.
Ein offenes Kugellager besitzt keine berührenden Dichtlippen oder Deckscheiben, wodurch Reibungswiderstände auf ein Minimum sinken. Es lässt sich direkt über das umgebende Aggregat, etwa durch ein Ölbad oder eine Umlaufschmierung, kontinuierlich versorgen und nachschmieren.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der integrierte Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den tatsächlichen Dauerbetrieb ist ein passend spezifizierter Schmierstoff zu wählen.
Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht hohen Flächenpressungen und zeichnet sich durch hohe Ermüdungsfestigkeit im Wälzkontakt aus, sofern eine ausreichende Schmierung vorliegt.
Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse genügt den Anforderungen gängiger Industrieanwendungen hinsichtlich Maß- und Rundlauftoleranzen auf zylindrischen Wellensitzen.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint