NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,76 € | 14,46 € |
| 25 | 1,51 € | 13,71 € |
| 50 | 2,28 € | 12,94 € |
Das Rillenkugellager 6010 C4 von NSK bietet mit 50x80x16 mm und vergrößerter Lagerluft Spielraum für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6010 C4 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager zur Aufnahme radialer Kräfte sowie axialer Führungsbelastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt dieses Bauteil über die Abmessungen 50 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in den ununterbrochenen Laufrillen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Radialkugellager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen im laufenden Betrieb spürbare Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Typische Einsatzbereiche sind geschlossene Baugruppen mit externer Schmierstoffzufuhr und thermischer Belastung. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben zirkuliert Schmieröl oder Schmierfett ungehindert im Lagerinneren. Gleichzeitig bleibt der Reibungswiderstand gering, was Anwendungen mit höheren Drehzahlen unterstützt.
Die Angabe C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Niveau der Normalluft sowie der Stufe C3 liegt. Diese Variante kommt zum Einsatz, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse den radialen Spielraum nach dem Aufpressen verengen. Das vergrößerte Betriebsspiel trägt dazu bei, einem Verspannen des Lagers bei ungleichmäßiger Wärmeausdehnung der Komponenten entgegenzuwirken. Für den Betrieb ist ein für den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad passender Schmierstoff vorzusehen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 16 mm auf. Der zylindrische Außenring ist flanschlos gefertigt und besitzt keine Ringnut.
Die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum federt temperaturbedingte Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse ab und gleicht Verformungen durch feste Lagersitz-Passungen aus.
Als offenes Wälzlager verzichtet diese Ausführung auf integrierte Dicht- oder Deckscheiben. Das ermöglicht eine direkte Einbindung in bestehende Ölkreisläufe oder Gehäuseschmierungen und hält gleichzeitig den Reibungswiderstand während der Rotation gering.
NSK spezifiziert dieses Standardlager für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Für den Betrieb muss der eingesetzte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur der Umgebung abgestimmt sein.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig auf Abstand. Die Konstruktion erlaubt die Nutzung des Lagers bis zur thermischen Obergrenze des Werkstoffs.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet Formstabilität und entspricht der gängigen Industrie-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
NSK Deutschland GmbH
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