NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,52 € | 9,84 € |
| 50 | 1,05 € | 9,31 € |
| 100 | 1,56 € | 8,80 € |
Das Rillenkugellager 6009 C3 von NSK bietet mit 45x75x16 mm und vergrößerter Lagerluft stabile Laufeigenschaften bei Betriebstemperaturen bis +150 °C.
Das einreihige Rillenkugellager 6009 C3 von NSK nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch Formstabilität und solide Führung der Wälzkörper im Stahlblechkäfig aus. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben erlaubt den Einsatz in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen, in denen Schmiermittel ungehindert zirkulieren. Mit den Abmessungen von 45 mm Bohrung, 75 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite fügt sich die Komponente in genormte Konstruktionen ein.
Dieses Wälzlager eignet sich für rotierende Systeme mit vorwiegender Radialbelastung, bei denen eine geschützte Einbauumgebung mit externer Schmierung vorliegt. Da keine schleifenden Dichtlippen vorhanden sind, entstehen geringe Reibungsverluste. Die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) ist dabei auf den passgenauen Sitz in standardisierten Lagersitzen ausgelegt.
Anwender schätzen die offene Konstruktion besonders in Kreisläufen mit kontinuierlicher Ölversorgung, da der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen gelangt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Sie gleicht thermische Ausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring aus oder kompensiert die Einengung durch feste Passungen auf der Welle. Dadurch bleibt das Lager auch bei Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad leichtgängig.
Vor dem Einbau sollten Konstrukteure prüfen, ob durch Wellenerwärmung oder Presssitze eine normale Lagerluft zu gering wäre. Für Standardanwendungen ohne thermische Beanspruchung reicht oft die normale Lagerluft aus, bei Temperaturgefällen verhindert C3 jedoch ein Klemmen der Wälzkörper.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 75 mm und eine Breite von 16 mm auf. Mit diesen Maßen eignet es sich für Wellen mit 45 mm Durchmesser. Es verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut.
C3 bezeichnet ein vergrößertes Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Reserve verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn sich Welle und Innenring im Betrieb stärker erwärmen als das Gehäuse, oder wenn stramme Passungen den Innenring aufweiten.
Offene Lager besitzen ab Werk keine Dichtscheiben und keine Schmierfettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Aggregat, beispielsweise durch ein Ölbad oder eine kontrollierte Fettzufuhr. Externe Dichtungen am Gehäuse schützen die Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die formstabilen Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig bewältigen diesen Wärmebereich. Entscheidend ist, dass das verwendete Schmiermittel ebenfalls für die auftretenden Temperaturen spezifiziert ist.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert Berührungen untereinander. Stahlblech zeichnet sich durch geringes Gewicht, Festigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber handelsüblichen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs aus.
Mit P0 bzw. ABEC 1 wird die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Lauffehlertoleranzen bei Industrielagern definiert. Sie genügt für gängige Einsatzzwecke im Maschinenbau, in denen keine gesteigerten Anforderungen an Rundlaufgenauigkeit oder extreme Hochpräzision bestehen.
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