NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,50 € | 180,42 € |
| 20 | 18,99 € | 170,93 € |
Das offene Rillenkugellager 6030 von NACHI mit den Maßen 150x225x35 mm nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und besitzt einen Stahlblechkäfig.
Das einreihige Rillenkugellager 6030 fungiert als vielseitiges Radial-Wälzlager für Wellenlagerungen im Maschinenbau. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses Lager von NACHI über eine Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm und eine Baubreite von 35 mm. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben ermöglicht die Konstruktion eine freie Schmiermittelzirkulation bei Öl- oder Fettschmierung. Mit der genormten Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 eignet sich das Lager für präzise geführte rotierende Wellen.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen mit einem Wellendurchmesser von 150 mm, bei denen vorrangig hohe radiale Belastungen auftreten. Die einreihige Bauform nimmt primär Radialkräfte auf und führt Wellen zudem gegen mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtungen arbeitet das System reibungsarm, was einen Betrieb im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ermöglicht.
Die offene Ausführung erlaubt, Schmiermittel flexibel auf die Betriebsbedingungen abzustimmen und im laufenden Betrieb über Gehäusebohrungen nachzuführen. Bei der Gehäusekonstruktion ist auf eine externe Abdichtung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit zu achten. Mit normaler Radiallagerluft gleicht das Lager Passungsanforderungen sowie Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aus. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper vibrationsarm auf Position.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Bei einem Wellensitz von 150 mm bietet der Außenring mit 225 mm eine definierte Auflage im Lagergehäuse. Die Geometrie ermöglicht die Aufnahme kombinierter Radial- und Axialkräfte.
P0 bezeichnet die normale Standard-Toleranzklasse, welche im nordamerikanischen Raum als ABEC 1 klassifiziert wird. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeiten für Innen- und Außenring. Für Industrieanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe ein ausgewogenes Verhältnis aus Wirtschaftlichkeit, Laufruhe und Passgenauigkeit auf der Welle.
Das Wälzlager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad spezifiziert. Die Temperaturbeständigkeit basiert auf dem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie dem Stahlblechkäfig. Maßgeblich für die tatsächliche Temperaturgrenze im Einsatz bleibt stets die thermische Belastbarkeit des verwendeten Schmieröls oder Schmierfetts.
Die offene Bauform ohne Dichtscheiben eignet sich für Schmiersysteme mit externem Ölkreislauf oder geschlossene Gehäuse. Schmierstoffe gelangen ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, führen Wärme ab und transportieren Partikel aus der Kontaktzone. Zudem entfällt der Reibungswiderstand schleifender Dichtungen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte Radialspiel zwischen den Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel fängt das Zusammendrücken beim Aufpressen auf die Welle ab und gleicht betriebsbedingte thermische Dehnungen aus.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Er eignet sich für radiale Belastungen und verträgt sich mit mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen.
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