NACHI
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Das Rillenkugellager 6002 -2NSE9NRCM von NACHI misst 15x32x9 mm, bietet beidseitigen Schutz vor Schmutz und fixiert sich über den integrierten Sprengring im Gehäuse.
Dieses Rillenkugellager 6002 -2NSE9NRCM ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 15 mm Innen- und 32 mm Außendurchmesser sowie 9 mm Breite. Der Hersteller NACHI stattet das Lager mit einem stabilen Stahlblechkäfig und beidseitig schleifenden Dichtungen aus. Die Ausführung eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +130 Grad. Die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) sorgt für einen festen Sitz in industriellen Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 6002 -2NSE9NRCM nimmt Radialkräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Konstrukteure nutzen diese Variante vor allem in kompakten Gehäusekonstruktionen und Wellenlagerungen, bei denen eine axiale Sicherung über das Gehäuse erforderlich ist. Durch den werkseitig montierten Sprengring im Außenring entfallen zusätzliche Sicherungsringe oder Gehäuseschultern, was Bauraum und Montagezeit spart.
Die Ringnut mit eingelegtem Sprengring ermöglicht eine einfache Fixierung der Lagerung direkt in der Gehäusebohrung. Gleichzeitig verfügt das Modell über eine normale Radiallagerluft mit eingeengten Toleranzen (CM). Diese feine Abstimmung vermindert das radiale Spiel im Betrieb, was zu einer hohen Laufruhe beiträgt und Schwingungen dämpft. Die beidseitig schleifenden Dichtungen verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit oder Fremdkörpern in die Wälzkörperlaufbahn.
Dieses Rillenkugellager verfügt über eine Bohrung von 15 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm und eine Breite von 9 mm. Die kompakte Bauform entspricht der genormten Baureihe 6002. Bei der Konstruktion sollten Sie beachten, dass der am Außenring sitzende Sprengring zusätzlichen Raum in der Gehäusebohrung beansprucht.
Der Sprengring im Außenring übernimmt die axiale Festlegung des Wälzlagers im Gehäuse. Durch diese Nut-und-Ring-Konstruktion sparen Anwender zusätzliche Bauteile wie Sicherungsbleche oder aufwendig gefertigte Gehäuseschultern ein. Das Lager lässt sich axial fest und formschlüssig positionieren, was die Montage in zylindrischen Durchgangsbohrungen vereinfacht.
Die beidseitig angebrachten Dichtlippen liegen elastisch an den Innenringschultern an und schließen das Lagerinnere gegen Verunreinigungen ab. Sie schützen die Wälzkörper vor eindringendem Staub, Schmutzpartikeln sowie Spritzwasser. Gleichzeitig bleibt das werksseitig eingebrachte Schmierfett im Inneren der Laufbahnen gebunden, sodass kein Schmierstoff nach außen austritt.
Das Kürzel CM kennzeichnet eine normale Radiallagerluft (CN), deren Toleranzbereich herstellerseitig besonders eng gefasst ist. Diese eingeengte Lagerluft wurde speziell für Anwendungen entwickelt, die eine besonders gleichmäßige Laufruhe und minimale Betriebsgeräusche verlangen, wie es bei präzise geführten Wellenlagerungen der Fall ist.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -20 bis +130 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die integrierten Dichtungswerkstoffe und der Stahlblechkäfig sind auf den Betrieb innerhalb dieser thermischen Grenzen ausgelegt. Höhere Umgebungstemperaturen sollten vermieden werden, um vorzeitigen Dichtungsverschleiß zu verhindern.
Der gepresste Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise in den Laufbahnen und hält sie gleichmäßig auf Abstand. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Gegenüber Kunststoffkäfigen behält Stahlblech auch an der oberen Temperaturgrenze von 130 Grad seine Formstabilität.
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