ZEN
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Einreihiges Rillenkugellager 6330 von ZEN mit den Maßen 150x320x65 mm für radiale und axiale Belastungen in offenen Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6330 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit hohen mechanischen Kräften. Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 65 mm nimmt diese Ausführung hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich die Komponente durch Formstabilität und mechanische Belastbarkeit aus. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf den geschliffenen Laufbahnen.
Dieses Wälzlager dient der Führung rotierender Wellen bei kombinierten radialen und axialen Beanspruchungen im schweren Maschinenbau. Da die Konstruktion ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, lässt sich das Lager unmittelbar in gehäuseseitige Schmiersysteme für Öl oder Fett integrieren. Zudem ermöglicht die berührungsfreie, offene Bauform einen leichten Lauf ohne Reibungsverluste durch Dichtlippen.
Bei der Montage dieses Wälzlagers spielen die äußeren Umgebungsbedingungen eine wichtige Rolle. Wegen der offenen Bauweise ist eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich, um den Eintritt von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern. Das Zusammenspiel aus normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) verlangt passgenau bearbeitete Lagersitze auf Welle und Gehäuse. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad bietet dabei Flexibilität bei der Schmierstoffwahl.
Mit einer Innenbohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 65 mm eignet sich die Komponente für groß dimensionierte Wellen in Industrieanwendungen. Die standardisierten Abmessungen ermöglichen die Aufnahme hoher radialer und axialer Kräfte im Maschinen- und Anlagenbau.
Ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht die offene Bauform den ungehinderten Schmierstoffzutritt über ein gehäuseseitiges Schmiersystem mit Öl oder Fett. Es treten keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtelemente auf, was die Wärmeentwicklung im laufenden Betrieb mindert. Das umgebende Lagergehäuse übernimmt hierbei die externe Abdichtung gegen Verschmutzungen.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das genormte radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen vor der Montage. Dieser Spielraum gleicht Passungsüberdeckungen von Welle und Gehäuse sowie die thermische Dehnung bei üblichen Betriebstemperaturen aus, sodass ein leichtgängiges Abrollen der Kugeln erhalten bleibt.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Innerhalb dieser Spanne bleiben die Gefügestruktur des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der Stahlblechkäfig formstabil. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur ist vor allem die thermische Belastbarkeit des verwendeten Gehäuseschmierstoffs zu berücksichtigen.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 bzw. PN (entspricht ABEC 1), hält das Lager die genormten Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen ein. Dies ermöglicht eine präzise Montage auf standardmäßig gefertigten Lagersitzen von Wellen und in entsprechenden Gehäusebohrungen.
Als Führungselement hält der Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Diese Führung verhindert das gegenseitige Berühren der Kugeln und verringert Reibung sowie Wärmeentwicklung. Die Konstruktion aus Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Gewicht sowie hohe Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus.
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