NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 66,01 € | 594,19 € |
Das Rillenkugellager 6232 C3 von NSK ist mit 160 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und C3-Lagerluft für Anwendungen mit hohen Belastungen ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6232 C3 ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Antriebs- und Maschinenkonzepte, bei denen Radialkräfte und moderate Axialkräfte auf große Wellen wirken. Mit den Hauptabmessungen 160x290x48 mm gehört dieses Standardlager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 zu den tragfähigen Großlagern. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1). Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt einen ruhigen Lauf.
In industriellen Antriebssystemen und schweren Wellenlagerungen nimmt das Rillenkugellager 6232 C3 vorrangig hohe radiale Kräfte auf. Durch die tiefe Laufrillengeometrie nimmt das einreihige Lager axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Bauart ermöglicht den Einsatz in ölgeschmierten Umlaufsystemen oder fettgeschmierten Gehäusen, bei denen die Schmierstoffversorgung von außen gesteuert wird.
Die C3-Klassifizierung kennzeichnet eine radial vergrößerte Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Diese Eigenschaft kompensiert thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius sowie Maßänderungen durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse. Konstrukteure wählen diese Variante, um ein Verspannen der Wälzkörper bei Erwärmung zu verhindern. Da das Lager offen ausgeführt ist, muss die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintritt vorsehen.
Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm und einer Breite von 48 mm entspricht das Bauteil genormten Industrieabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Die Wälzkörper sowie die Innen- und Außenringe bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Der Buchstabenzusatz C3 signalisiert eine radial leicht erhöhte Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Laufbahnen und Kugeln verhindert ein Klemmen des Lagers, falls sich Innen- und Außenring im Betrieb unterschiedlich stark erwärmen oder enge Lagersitze das radiale Spiel nach der Montage verringern.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der verbaute Stahlblechkäfig sind für diesen Arbeitsbereich ausgelegt. Bei der praktischen Auslegung bestimmt vor allem der gewählte Schmierstoff, welches Temperaturfenster im laufenden Betrieb tatsächlich gefahren werden kann.
Offene Wälzlager verfügen über keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Konstruktion minimiert die Reibung und erlaubt eine direkte Schmierung über den Ölkreislauf oder Gehäuseraum einer Maschine. Zum Schutz vor Feststoffpartikeln und Feuchtigkeit ist eine geeignete externe Abdichtung im umliegenden Gehäuse erforderlich.
Das Lager entspricht den Vorgaben der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was international auch der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie der industriellen Antriebstechnik und erleichtert die Austauschbarkeit genormter Baugruppen.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Kugeln gleichmäßig in der Laufrille und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Dadurch verteilt sich die Last auf die tragenden Bereiche. Gleichzeitig zeichnet sich der Blechkäfig durch geringes Gewicht sowie Beständigkeit innerhalb der Lagerspezifikation aus.
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