NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 11,19 € | 100,62 € |
Das Rillenkugellager 6919 von NSK bietet mit den Abmessungen 95x130x18 mm eine schmale Bauform für radiale und axiale Belastungen.
Mit dem Rillenkugellager 6919 von NSK steht ein einreihiges Radialkugellager für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum zur Verfügung. Das offene Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 besitzt eine 95 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite. Der Stahlblechkäfig und die normale Radiallagerluft unterstützen einen gleichmäßigen Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Das Bauteil nimmt vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Das Lager eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen eine große Wellenaufnahme bei gleichzeitig geringer Querschnittshöhe gefordert ist. Die schmale Bauform spart wertvollen Einbauraum und reduziert die Masse der rotierenden Lagerkomponenten. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen handelt, lässt es sich gezielt in öl- oder fettgeschmierte Gehäusekreisläufe einbinden. Der Schmierstoff erreicht die Laufbahnen ungehindert, was eine wirksame Wärmeabfuhr begünstigt.
Bei der offenen Ausführung übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung, damit Schmierstoffe nicht austreten und Schmutzpartikel fernbleiben. Mit der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 erfüllt dieses NSK-Lager die regulären Industrieanforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Die normale Radiallagerluft ist auf übliche Betriebstemperaturen und gebräuchliche Passungssitze abgestimmt. Für Instandhaltungs- und Serienbedarfe stellt der Standard-Wälzlagerstahl eine formstabile, belastbare Materialbasis dar.
Die Maße betragen 95 mm Innendurchmesser (Bohrung), 130 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite. Durch diesen schmalen Querschnitt ermöglicht das Wälzlager eine platzsparende Lagerung auf großen Wellen bei kompaktem Gehäusedurchmesser. Das einreihige Radialkugellager wird ohne Flansch oder Nut am Außenring ausgeführt.
Ein offenes Lager besitzt weder schleifende Dichtungen noch Deckscheiben, sodass Wälzkörper und Laufbahnen frei zugänglich sind. Dies erlaubt eine Zirkulation von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Gehäusesystem. Die umgebende Gehäusekonstruktion muss bei dieser Bauart den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie dient dazu, dass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und bei betriebsbedingter Erwärmung frei dreht. Für reguläre Drehzahlen und übliche Passungen bietet diese Ausführung die passende Betriebsreserve.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig widerstehen diesen Bedingungen formstabil. Für den Einsatz an den Temperaturgrenzen ist stets ein Schmierstoff erforderlich, der für diese thermische Spanne freigegeben ist.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitigen Kontakt. Das verringert die innere Reibung und Wärmeentwicklung im Wälzlager. Der Werkstoff Stahlblech widersteht Temperaturen bis +150 Grad und zeigt sich gegenüber gebräuchlichen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen beständig.
Die Angabe P0 kennzeichnet die Standard-Toleranzklasse (auch als PN bzw. ABEC 1 bezeichnet). Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlaufgenauigkeit. Diese Toleranzklasse deckt die Anforderungen der allgemeinen Antriebstechnik und des Maschinenbaus an die Passgenauigkeit verlässlich ab.
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