6307 -2Z/VA208 Rillenkugellager von SKF
6307 -2Z/VA208 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6307 -2Z/VA208

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
80 mm
Breite
21 mm
Material
manganphosphatierte Ringe
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Graphitkäfig
Lagerluft
sehr stark erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
manganphosphatierte Wälzkörper
Temperaturbereich
-150 bis +350 °C
Gewicht
0,449 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Rillenkugellager SKF 6307 -2Z/VA208
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Rillenkugellager SKF 6307 -2Z/VA208

Das Rillenkugellager 6307 -2Z/VA208 von SKF bietet mit 35x80x21 mm und Graphitkäfig eine temperaturbeständige Lösung für anspruchsvolle Betriebsumgebungen.

Dieses einreihige Rillenkugellager 6307 -2Z/VA208 nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und eignet sich für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen. Ausgestattet mit manganphosphatierten Ringen sowie manganphosphatierten Wälzkörpern verfügt die Konstruktion über einen erweiterten Schutz gegen Korrosion und Verschleiß. Für den Schutz des Innenlebens tragen beidseitige Abdeckungen bei. Durch die Ausrüstung mit Graphitkäfig und speziellem Sonderfett bleibt die Schmierwirkung auch bei extremen thermischen Schwankungen erhalten.

In welchen thermischen Einsatzbereichen kommt das Rillenkugellager 6307 -2Z/VA208 zum Einsatz?

Konstrukteure wählen diese Spezialausführung vor allem für Lagerstellen mit extremen Temperaturen zwischen -150 und +350 Grad. Die Ausführung dient Lagerungen mit extremen Temperaturwechseln und anhaltend hohen Betriebstemperaturen. Die beidseitigen Deckscheiben halten grobe Schmutzpartikel fern, ohne zusätzliche Reibung wie berührende Dichtlippen zu erzeugen. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich das Lager direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.

Welche Vorteile bieten Graphitkäfig und stark erhöhte Lagerluft?

Bei thermischer Belastung dehnt sich das Metall im Betrieb deutlich aus. Eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft gleicht diese Wärmeausdehnung aus, damit das Wälzlager nicht verspannt oder vorzeitig blockiert. Gleichzeitig übernimmt der Graphitkäfig bei hoher thermischer Belastung eine tragende Funktion für das Schmiersystem. Das Zusammenspiel aus Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und Sonderausführung erleichtert Instandhaltern den Austausch in Standardgehäusen bei gleichzeitiger Eignung für thermische Extrembereiche.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6307 -2Z/VA208?

Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 21 mm entspricht das Lager Standardabmessungen. Es handelt sich um ein einreihiges Lager mit zylindrischem Innen- und Außenring ohne Nut.

Für welchen Temperaturbereich ist das Rillenkugellager 6307 -2Z/VA208 ausgelegt?

Der ausgelegte Bereich erstreckt sich von -150 bis +350 Grad. Werkstoffe, Schmierstoff und Käfigausführung sind gezielt auf diesen extremen thermischen Bereich abgestimmt.

Was bewirkt die sehr stark erhöhte Radiallagerluft?

Die stark vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, dass die Wälzkörper auch bei starker Wärmeausdehnung der Ringe freigängig bleiben. Dadurch sinkt das Risiko von Lagerspannungen und Heißläufern bei hohen Betriebstemperaturen.

Welche Funktion erfüllen Graphitkäfig und Sonderfett?

Der Graphitkäfig unterstützt die Schmierstoffversorgung bei Bedingungen, unter denen Standardfette versagen würden. In Verbindung mit dem eingefüllten Sonderfett trägt diese Kombination dazu bei, die Reibung über das gesamte Temperaturfenster zu reduzieren.

Welchen Schutz bieten die beidseitigen Deckscheiben?

Die Kennzeichnung 2Z steht für beidseitige Abdeckungen aus Blech. Diese wirken als berührungsfreie Spaltdichtung gegen das Eindringen fester Schmutzpartikel, verringern den Fettaustritt und erzeugen kein zusätzliches Reibungsmoment an den rotierenden Ringen.

Warum sind Ringe und Wälzkörper manganphosphatiert?

Die Manganphosphatierung erzeugt eine chemische Umwandlungsschicht auf den Stahloberflächen. Diese Beschichtung verbessert das Einlaufverhalten, erhöht den Schutz vor Korrosion und vermindert den direkten Metallkontakt bei schwierigen Schmierverhältnissen.

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Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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