NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,00 € | 56,98 € |
| 30 | 6,00 € | 53,98 € |
Das Rillenkugellager 16015 C3 von NSK ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Maßen 75x115x13 mm für erhöhte thermische Belastungen.
Beim Rillenkugellager 16015 C3 handelt es sich um ein schmales Radiallager der Baureihe 160 mit einem Innendurchmesser von 75 mm und einem Außendurchmesser von 115 mm. Bei einer Breite von lediglich 13 mm beansprucht dieses Bauteil axial sehr wenig Einbauraum. Das offene Kugellager kommt ohne integrierte Dichtscheiben aus, wodurch Reibungsverluste an Dichtlippen entfallen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, ist diese Ausführung für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum profitieren von der extrem schmalen Bauform dieses Lagers. Vorwiegend nimmt es radiale Lasten auf, bewältigt bedingt aber auch axiale Kräfte in beiden Richtungen. Diese offene Bauform kommt bevorzugt in geschützten Maschinengehäusen mit externer Schmierstoffversorgung zum Einsatz. Da keine schleifenden Dichtungen verbaut sind, läuft das Bauteil reibungsarm und erreicht hohe Grenzdrehzahlen. Voraussetzung ist eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine gegenüber dem Standard erweiterte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Bewegungsspielraum zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring kompensiert thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb. Wenn im Antriebssystem erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse entstehen, wirkt das C3-Spiel einem Festklemmen der Wälzkörper entgegen. Feste Passungen mit Presssitz auf der Welle lassen sich mit dieser Lagerluft zuverlässig realisieren, da das erforderliche Betriebsspiel nach dem Aufpressen erhalten bleibt.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Innenbohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 115 mm sowie eine schmale Breite von 13 mm. Durch diesen Querschnitt eignet sich das Modell vor allem für Bauräume, in denen breitere Standardbaureihen zu viel axiale Tiefe beanspruchen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte interne Radiallagerluft oberhalb der Standardklasse CN. Dieses zusätzliche Radialspiel gleicht maßliche Veränderungen aus, die durch feste Passungssitze oder betriebsbedingte Erwärmung von Welle und Innenring auftreten, ohne dass die Kugeln unter Zwang laufen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deckscheiben noch schleifende Dichtlippen. Dies verringert das Reibmoment auf ein Minimum und begünstigt hohe Drehzahlen sowie eine freie Schmierstoffzirkulation. Der Einsatz setzt voraus, dass das umgebende Maschinengehäuse bereits wirksam gegen das Eindringen von Schmutz und den Austritt von Schmierstoff abgedichtet ist.
Das Lager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Sowohl der formstabile Stahlblechkäfig als auch der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten innerhalb dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Die tatsächliche Obergrenze im Dauerbetrieb hängt maßgeblich von der thermischen Stabilität des gewählten Schmiermittels ab.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was im US-Standard der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse bietet die notwendige Maß- und Rundlaufgenauigkeit für den industriellen Standardmaschinenbau sowie für allgemeine Wellenlagerungen mit zylindrischen Lagersitzen.
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