NKE
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| 35 | 3,26 € | 29,29 € |
Das Rillenkugellager 6015 -NR von NKE Steyr bietet mit 75 mm Bohrung, Nut und Sprengring eine kompakte Lösung zur axialen Fixierung.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6015 -NR verbindet radiale Tragfähigkeit mit einer platzsparenden axialen Lagesicherung im Gehäuse. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt der Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig zwischen den Laufbahnen. Die offene Konstruktion ermöglicht den direkten Schmierstoffzutritt über ein zentrales Schmiersystem oder Ölbad. Mit der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 eignet sich das Wälzlager für Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau.
Konstrukteure nutzen diese Bauform in Lagerungsanordnungen, in denen der axiale Bauraum begrenzt ist. Da das Lager vorwiegend Radialkräfte sowie mäßige Axialkräfte aufnimmt, dient es häufig als Festlager. Durch die im Außenring integrierte Ringnut mit Sprengring entfallen Gehäuseschultern oder zusätzliche Gehäusedeckel zur axialen Fixierung. Die offene Bauform unterstützt den Einsatz in Systemen mit Schmierstoffumlauf, bei denen eine kontinuierliche Wärmeabfuhr und Schmierstoffversorgung gefordert sind.
Das Kennzeichen „NR“ steht für eine Ringnut inklusive Sprengring im Außenring. Dieses Konstruktionsmerkmal vereinfacht die Gehäusegestaltung: Der Sprengring stützt sich an der Stirnseite der Gehäusebohrung ab und fixiert das Lager axial gegen Verschieben. Bei der Montage genügt eine durchgehende Gehäusebohrung ohne aufwendig gefertigte Anschlagkanten. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft erhalten Anwender ein montagefreundliches Bauteil, das Maßhaltigkeit bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad wahrt.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 115 mm sowie einer Breite von 20 mm fügt sich das einreihige Radiallager passgenau in Gehäusebohrungen und Wellensitze ein. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum der Lagerstelle.
Dieses Nachsetzzeichen steht für eine Ringnut mit eingesetztem Sprengring im Außenring. Der Sprengring dient als Anschlag im Gehäuse und sichert das Lager axial gegen Wandern, sodass keine zusätzlichen Sicherungsringe oder Gehäuseschultern erforderlich sind.
Für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ist das Wälzlager ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften bei.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft, eignet sich das Lager für gängige Passungen auf Welle und Gehäuse. Dieses Betriebsspiel ist darauf ausgelegt, thermische Ausdehnungen bei normalen Betriebstemperaturen ohne übermäßige Vorspannung auszugleichen.
Weil das offene Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung anwendungsbezogen von außen. Je nach Betriebsanforderung eignet sich die Einbindung in einen Ölkreislauf oder das Einbringen eines geeigneten Wälzlagerfetts bei der Montage.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig auf Abstand bei geringem Eigengewicht. Er ermöglicht einen ungehinderten Schmierstofffluss zu den Kontaktflächen und hält Betriebstemperaturen bis zu +150 Grad Celsius ohne Festigkeitseinbußen stand.
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