NACHI
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Das offene Rillenkugellager 6024 von NACHI mit den Maßen 120x180x28 mm eignet sich für hohe radiale Lasten in industriellen Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 6024 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NACHI nach Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses Radiallager vorwiegend Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht den direkten Schmierstoffzugang im Gehäuse. Mit einer 120-mm-Bohrung und 180 mm Außendurchmesser erfüllt das Bauteil die Anforderungen gängiger Einbaustellen in Instandhaltung und Erstausrüstung.
Das Rillenkugellager 6024 kommt in rotierenden Baugruppen mit vorwiegend radialer Beanspruchung zum Einsatz. Konstrukteure nutzen die offene Ausführung bevorzugt in geschmierten Gehäusen, in denen externe Dichtungen das Lagerumfeld gegen Verunreinigungen abschirmen. Dank des Stahlblechkäfigs und der thermischen Beständigkeit von -20 bis +150 Grad arbeitet das Bauteil auch bei Dauerbelastung und thermischer Beanspruchung gleichmäßig. Sowohl Händler als auch Instandhalter nutzen die standardisierten Abmessungen für planbare Wartungsintervalle.
Beim Einbau des offenen Rillenkugellagers 6024 kommt der externen Abdichtung und Schmierstoffversorgung die zentrale Rolle zu. Da das Lager ab Werk ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, müssen Schmierstoffe im Lagersitz verbleiben und Schmutzpartikel von außen abgehalten werden. Die normale Radiallagerluft bietet im Standardbetrieb eine abgestimmte Balance zwischen Führungsgenauigkeit und Leichtgängigkeit, solange keine außergewöhnlichen Passungsübermaße vorliegen. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Wellen- und Gehäusesitze auf Maßhaltigkeit zur Toleranzklasse Normal.
Das Rillenkugellager 6024 besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 28 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Anhand dieser genormten Hauptabmessungen lässt sich das Bauteil direkt mit bestehenden Lagersitzen im Maschinenbau abgleichen.
Eine offene Bauform ohne schleifende Dichtscheiben reduziert Reibungswiderstände und erlaubt freies Schmieren über den Schmierkreislauf der Anlage, beispielsweise durch Ölnebelschmierung oder Ölbad. Zudem lässt sich der Schmierstoffzustand bei Wartungsarbeiten direkt visuell beurteilen. Der Einsatz bedingt eine funktionierende Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintrag.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das herstellerseitig definierte Grundspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum trägt dazu bei, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung nicht verspannt und eine präzise Wellenführung erhalten bleibt. Die Auslegung ist auf Standardpassungen von Welle und Gehäuse abgestimmt.
Mit Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser thermische Bereich deckt die Mehrzahl industrieller Antriebsanwendungen ab, sofern das jeweils eingesetzte Schmiermittel für das Betriebstemperaturfenster geeignet ist.
Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit nach gängigen Wälzlagernormen. Sie genügt den typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und ermöglicht einen direkten Austausch bei Reparaturen, ohne dass spezielle Hochpräzisionssitze erforderlich werden.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißwiderstand und Ermüdungsbeständigkeit aus. In Kombination mit dem Stahlblechkäfig unterstützt das Material einen gleichmäßigen Lauf unter radialen und axialen Kräften.
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