NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,75 € | 52,26 € |
| 30 | 5,50 € | 49,51 € |
Das Rillenkugellager 6914 von NSK bietet mit den Maßen 70x100x16 mm eine schmale Bauform für platzsparende Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 6914 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK für vorwiegend radiale Belastungen. Durch den schmalen Querschnitt mit einer Bohrung von 70 mm bei einem Außendurchmesser von 100 mm eignet sich diese Ausführung besonders für Bauräume mit begrenztem radialem Platz. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) unterstützen einen gleichmäßigen Lauf bei vielseitigen industriellen Drehanwendungen.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil ein, wenn groß dimensionierte Wellen gelagert werden müssen, das Gehäuse aber wenig radialen Bauraum zulässt. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Wellenführungen mit vergleichsweise dünnwandigen Lagerstellen. Da das Lager neben radialen Kräften auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt, dient es oft als Fest- oder Loslager. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand.
Als offenes Lager besitzt diese Variante keine integrierten Dichtscheiben. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren, wodurch sich das Modell für ölgeschmierte Systeme empfiehlt. Bei Fettbetrieb ist eine externe Abdichtung des Gehäuses erforderlich, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Mit der normalen Radiallagerluft deckt das Bauteil übliche Betriebsbedingungen ab. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 16 mm. Durch dieses Maßverhältnis gehört das Bauteil zu den besonders schmalen Rillenkugellagern, die bei großen Wellendurchmessern wenig radialen Einbauraum im Gehäuse beanspruchen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Diese Bauart eignet sich für Konstruktionen, bei denen das Gehäuse über eine eigene Dichtung verfügt oder das Lager direkt im Ölbad läuft. Zudem erlaubt die offene Form ein gezieltes Nachschmieren im eingebauten Zustand.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist so ausgelegt, dass nach dem Einpressen auf Welle und Gehäuse sowie bei üblicher Betriebserwärmung ein klemmfreier Lauf mit geringer Reibung erhalten bleibt.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißarmut und Formstabilität aus. Der Käfig zur Führung der Kugelreihen ist aus Stahlblech gefertigt.
Das Wälzlager kann in einem Bereich von -20 bis +150 Grad Celsius eingesetzt werden. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmierfett oder Schmieröl für diesen Temperaturbereich spezifiziert ist.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen nach Industrienorm. Sie genügt für den Großteil aller Standardanwendungen im Maschinenbau und erfordert keine eng tolerierten Lagersitze wie bei Hochgenauigkeitslagern.
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