FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,60 € | 11,26 € |
| 50 | 1,19 € | 10,66 € |
| 100 | 1,79 € | 10,07 € |
Das Rillenkugellager 6207 -2RSR von FAG bietet mit den Maßen 35x72x17 mm und beidseitigen Schleifdichtungen soliden Schutz vor Verschmutzung bei radialen Lasten.
Das Rillenkugellager 6207 -2RSR ist ein einreihiges Wälzlager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN, gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Diese Ausführung von FAG verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig sowie normale Radiallagerluft. Dank der kompakten Abmessungen von 35 mm Innen- und 72 mm Außendurchmesser bei 17 mm Breite eignet sich das Bauteil gleichermaßen für planbare Serienbedarfe im industriellen Einkauf wie für die Instandsetzung in der Werkstatt.
Das Rillenkugellager 6207 -2RSR nimmt vorrangig radiale Lasten auf und stützt zugleich axiale Führungskräfte in beide Richtungen ab. Durch den Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad deckt das Lager typische Betriebsumgebungen im Maschinenbau ab, in denen rotierende Bauteile zuverlässig gelagert werden müssen.
Die einreihige Konstruktion sorgt für gleichmäßige Laufeigenschaften im Betrieb. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, fügt sich das Wälzlager formschlüssig in zylindrisch gearbeitete Gehäusebohrungen ein.
Die 2RSR-Ausführung verfügt über beidseitig schleifende Dichtlippen, die den Schmierstoff im Lagerinneren halten und das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit oder feinen Fremdkörpern erschweren. Im Vergleich zu offenen Lagern verringert dieser Berührungskontakt den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb.
Vor dem Einbau sind die Umgebungsbedingungen abzuwägen: Die schleifende Dichtung erzeugt konstruktionsbedingt Reibung, bietet dafür aber Schutz gegen Verunreinigungen von außen. Zusammen mit der normalen Lagerluft passt diese Bauform überall dort, wo keine überdurchschnittliche Wärmeausdehnung der Welle zu erwarten ist.
Mit einer Innenbohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 17 mm entspricht das Bauteil genormten Standardmaßen. Diese fest definierten Dimensionen erleichtern den direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Vor der Montage empfiehlt sich das Nachmessen von Wellensitz und Gehäusebohrung.
Beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen berühren den Innenring direkt und dichten den Wälzkörperraum gegen Schmutzpartikel sowie Spritzwasser ab. Gleichzeitig tritt Schmierfett nicht unkontrolliert aus, was das Wälzlager für wartungsarme Konstruktionen prädestiniert.
Als normale Lagerluft wird das werkseitig vorgegebene radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen ohne gesonderte C-Klassifizierung bezeichnet. Sie sorgt für einen ruhigen Lauf bei gewöhnlichen Betriebstemperaturen, sofern keine starken thermischen Differenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Für Ringe und Kugeln kommt Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zum Einsatz. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formstabilität und Festigkeit unter radialer Beanspruchung aus. Der integrierte Käfig besteht aus gestanztem Stahlblech und führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand.
Ausgelegt ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich vor allem durch das Material der schleifenden Dichtlippen und den enthaltenen Schmierstoff. Innerhalb dieses thermischen Fensters arbeitet das Lager ohne gesonderte Zusatzeinrichtungen.
Gefertigt wird das Lager nach Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese genormte Genauigkeit erfüllt die Anforderungen gängiger Maschinenbauanwendungen. Sie ermöglicht den Einbau auf passgenau bearbeiteten Wellen und in Standard-Lagergehäusen ohne Sonderpassungen.
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