TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,72 € | 127,73 € |
| 20 | 13,45 € | 121,00 € |
Das Rillenkugellager 6020 -M-C3 mit den Maßen 100x150x24 mm vereint einen massiven Messingkäfig mit vergrößerter C3-Radiallagerluft für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 6020 -M-C3 ist ein einreihiges Radialkugellager des Herstellers TIMKEN mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 24 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), widerstehen Innenring, Außenring und Wälzkörper hohen mechanischen Beanspruchungen. Als offenes Lager konzipiert, verzichtet diese Ausführung auf integrierte Dichtungen und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius in bauseits geschmierten Maschinenumgebungen.
Dieses Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Durch den verbauten Messingkäfig führt das Bauteil die Kugeln auch bei Vibrationen oder rasch wechselnden Drehzahlen laufruhig. Typische Anwendungsbereiche liegen im Maschinenbau, in Industriegetrieben sowie in schweren Antriebssträngen, bei denen die Lagerung in ein geschlossenes Gehäuse mit bestehender Öl- oder Fettschmierung integriert ist.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieses vergrößerte Radialspiel kompensiert thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +120 Grad Celsius und wirkt einem Klemmen der Wälzkörper bei festen Passungssitzen entgegen. Der Messingkäfig bietet im Vergleich zu Standard-Stahlblechkäfigen eine höhere Formstabilität und günstige Gleiteigenschaften. Da das Lager offen ausgeführt ist, sehen Konstrukteure externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintrag vor.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 24 mm auf. Es handelt sich um ein einreihiges Radialkugellager mit zylindrischem Außenring ohne Flansch oder Nut. Innenring, Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Das Nachsetzzeichen M weist auf einen massiven Käfig aus Messing hin. Dieser Werkstoff führt die Wälzkörper präzise in den Laufbahnen und hält mechanischen Belastungen wie Schwingungen oder Stößen stand. Zudem besitzt Messing vorteilhafte Notlaufeigenschaften bei kurzzeitigen Schmierstoffengpässen.
Die Lagerluftklasse C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Standardausführung. Das zusätzliche Radialspiel gleicht thermisch bedingte Maßänderungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Zudem mindert es das Risiko unzulässiger Vorspannungen, wenn enge Passungen den Innenring aufweiten oder den Außenring einschnüren.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine Dicht- oder Deckscheiben, sodass Schmierstoffe aus dem Gehäuse ungehindert an die Kugeln gelangen. Diese Bauform kommt vor allem in geschlossenen Baugruppen wie Getrieben zum Einsatz, bei denen externe Dichtungen das Lager vor Schmutz schützen und die Schmiermittelversorgung übernehmen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl sowie der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den zuverlässigen Betrieb stimmen Sie das bauseitige Schmiermittel auf die tatsächliche Einsatztemperatur Ihrer Konstruktion ab.
Nein, dieses Modell besitzt keine Beschichtung zur Stromisolierung. Es besteht vollständig aus elektrisch leitendem Wälzlagerstahl und Messing. Für Anwendungen mit potenzieller Stromdurchgangsgefahr sollten Konstrukteure entsprechende Isolationsmaßnahmen am Gehäuse oder an der Welle vorsehen.
The Timken Company
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