NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 6,02 € |
| 50 | 10% | 5,70 € |
| 150 | 15% | 5,39 € |
| 250 | 20% | 5,07 € |
Das Rillenkugellager 6802 von NACHI bietet mit seinen kompakten Abmessungen von 15x24x5 mm eine platzsparende Lösung für radial belastete Wellenführungen.
Beim Rillenkugellager 6802 handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager in extrem schmaler Bauform. Durch den geringen Querschnitt eignet sich diese Ausführung besonders für Konstruktionen mit stark begrenztem Bauraum. Das Lager stammt von NACHI und besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in den tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese schmale Baureihe vor allem dort, wo Wellendurchmesser und Gehäusebohrung eng beieinanderliegen. Die Kugeln übertragen vorrangig radiale Kräfte, nehmen durch die Rillengeometrie aber auch moderate axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Einsatzbereiche finden sich in Getrieben mit geringem axialem Bauraum sowie feinmechanischen Wellenlagerungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Modell besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben, wodurch die Wälzkörper frei zugänglich bleiben. Dadurch läuft das Bauteil mit geringem Drehwiderstand, da keine schleifenden Dichtlippen Reibung erzeugen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Flansch oder Nut aus. Für den Betrieb erfordert die offene Konstruktion eine saubere Einbauumgebung. Anwender stimmen Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen exakt auf die Umgebungsbedingungen ab.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 24 mm und eine Breite von 5 mm. Durch diese flache Bauform eignet sich das Bauteil für Konstruktionen, bei denen herkömmliche Standardlager aufgrund des geringen Bauraums zwischen Welle und Gehäuse keinen Platz finden.
Offene Wälzlager laufen ohne Dichtungsreibung und ermöglichen dadurch höhere Drehzahlen sowie ein geringeres Reibungsmoment. Sie besitzen keinen integrierten Schutz vor Staub oder Feuchtigkeit. Der Einbau erfolgt vorzugsweise in geschlossenen Gehäusen, bei denen externe Dichtungen und die Schmierung den Schutz übernehmen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit der Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6-Stahl sowie der Stahlblechkäfig unterstützen den Einsatz in diesem thermischen Fenster. Bei der Inbetriebnahme ist ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich abdeckt.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses standardisierte Spiel dient dem Ausgleich temperaturbedingter Ausdehnungen im laufenden Betrieb sowie geringfügiger Maßveränderungen durch Passungssitze auf Welle und Gehäusebohrung.
Das Bauteil ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser führt die Kugeln gleichmäßig auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Der Käfig aus Stahl zeichnet sich durch geringes Gewicht, unempfindliches Verhalten gegenüber Schmierstoffen und Formstabilität im gesamten Temperaturbereich aus.
Die Fertigung entspricht der Normtoleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse definiert die zulässigen Abweichungen für Rundheit, Planlauf und Durchmessermaße. Sie erfüllt die Standardanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und ermöglicht einen passgenauen Sitz auf gefertigten Wellen.
Nachi Europe GmbH
Bischofstr. 99, 47809 Krefeld, Germany
sr-ne.info@nachi.com, https://www.nachi.de/de/impressum.html