NACHI
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Das Rillenkugellager 6320 von NACHI bietet mit den Abmessungen 100x215x47 mm eine solide Lagerung für kombinierte radiale und axiale Lasten.
Das Rillenkugellager 6320 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NACHI aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Lager für Konstruktionen, bei denen Schmierstoffe frei zirkulieren oder externe Dichtsysteme greifen. Es führt Wellen mit einem Durchmesser von 100 mm und nimmt vorwiegend radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN unterstützt eine standardisierte Maßhaltigkeit für den allgemeinen Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6320 ist für rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser konzipiert, bei denen kombinierte Führungsanforderungen vorliegen. Da das Lager offen ausgeführt ist, erlaubt es eine direkte Schmierung über ein bauseitiges Ölbad oder eine zirkulierende Zentralschmierung.
Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt das Bauteil anspruchsvolle thermische Bedingungen ab. Der Außenring ohne Flansch ermöglicht dabei einen geradlinigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht und hält die Kugeln auf definiertem Abstand. Das reduziert Reibungsverluste bei mittleren bis hohen Drehzahlen. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft bietet die Konstruktion ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Führungsgenauigkeit und Leichtgängigkeit im Standardbetrieb.
Konstrukteure sollten beachten, dass dieses Lager keine eigene Abdichtung mitbringt. Ein wirksamer Schutz vor Schmutzpartikeln sowie der Verbleib des Schmierstoffs müssen daher über externe Dichtelemente am Gehäuse erfolgen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Breite von 47 mm auf. Diese Hauptabmessungen bestimmen die Passung auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Vor der Montage empfiehlt sich der Abgleich dieser Werte mit den baulichen Vorgaben der Anschlusskonstruktion.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk weder Deck- noch Berührungsdichtungen an den Stirnseiten. Schmierfett oder Schmieröl kann ungehindert an die Wälzkörper gelangen, was den Einsatz in geschlossenen Baugruppen begünstigt. Gleichzeitig erfordert diese Ausführung eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
Das Modell ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Dieser thermische Bereich resultiert aus der Maßstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie dem Stahlblechkäfig. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen ist die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs gesondert zu prüfen.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das werkseitige Radialspiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring ohne zusätzliche Vergrößerung. Diese Normalluft ist auf Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt. Sie unterstützt einen ruhigen Lauf, sofern keine außergewöhnlich festen Presssitze oder starken Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse vorliegen.
Das Lager ist in die Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 geführt) eingestuft. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen. Sie ermöglicht einen präzisen Sitz auf gefertigten Wellen und unterstützt die Einhaltung standardisierter Passungen im Maschinenbau.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 hergestellt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Verschleißfestigkeit unter Dauerbelastung aus. Der geführte Käfig besteht aus stabilem Stahlblech, das auch dynamischen Belastungen standhält.
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