TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,20 € | 3,83 € |
| 100 | 0,40 € | 3,63 € |
| 250 | 0,61 € | 3,42 € |
| 500 | 0,80 € | 3,23 € |
Das Rillenkugellager 6202 von TIMKEN bietet mit den Maßen 15x35x11 mm eine vielseitige, offene Wälzlagerlösung für radiale und axiale Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6202 ist ein radiales Wälzlager mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm sowie einer Breite von 11 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 besitzt dieses Fabrikat von TIMKEN einen formstabilen Stahlblechkäfig sowie normale Radiallagerluft. Die offene Bauform ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt in geschützten Maschinengehäusen. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn kompakte Bauräume und eine universelle Belastbarkeit im Mittelpunkt stehen.
Dieses Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich bei Konstruktionen mit kombinierten radialen und axialen Lasten sowie moderaten Drehzahlen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, eignet sich das Lager vor allem für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen mit eigenem Gehäuseschutz. Ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt Standardanforderungen der Antriebstechnik ab.
Die offene Konstruktion ohne schleifende Dichtlippen bewirkt ein geringes Reibungsmoment. Dadurch eignet sich dieses Modell für Anwendungen, bei denen geringe Reibung und freier Schmierstoffaustausch im Vordergrund stehen. Da kein Dichtungswerkstoff den Temperaturbereich einschränkt, bleibt das Lager im Bereich von -20 bis +120 Grad einsatzfähig. Bei der Konstruktion tragen externe Dichtelemente dazu bei, das Eindringen von Schmutzpartikeln in die Lagerstelle zu verringern.
Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm sowie einer Breite von 11 mm verfügt dieses Lager über genormte Abmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch ausgeführt. Diese Dimensionen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und im Lagergehäuse.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet den standardmäßigen inneren Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen vor dem Einbau. Dieser Spielraum gleicht die Passungsverengung aus, die beim Aufpressen der Lagerringe entsteht. Im Betrieb trägt das Betriebsspiel zu einem ruhigen Lauf und verlässlicher Lastverteilung bei.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus der Wärmebehandlung des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6. Da keine temperaturempfindlichen Elastomerdichtungen vorhanden sind, bestimmt in der Praxis hauptsächlich die thermische Eignung des gewählten Schmierstoffs die Betriebsgrenzen.
Der Käfig aus Stahlblech hält die rollenden Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das vermindert Reibung und Hitzeentwicklung im Lager. Gleichzeitig lässt die offene Käfiggeometrie ausreichend Raum für den ungehinderten Durchtritt von Schmieröl oder Schmierfett.
Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 beschreibt die gängige Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufpräzision bei Industrielagern. Diese Fertigungsstufe genügt für die Mehrzahl aller Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, da sie zuverlässige Rundlaufeigenschaften mit einer wirtschaftlichen Beschaffung verbindet. Höhere Toleranzklassen sind erst bei extremen Drehzahlen erforderlich.
Offene Wälzlager besitzen keinen werkseitigen Schmierstoffvorrat, sondern werden vor Ort über das umgebende System geschmiert. Dies kann über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder eine manuelle Fettfüllung bei der Montage geschehen. Wichtig ist eine saubere Einbauumgebung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
The Timken Company
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