TIMKEN
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Kompaktes Rillenkugellager 6001 von TIMKEN mit 12x28x8 mm: Einreihige, offene Konstruktion aus Wälzlagerstahl für vielseitige radiale Belastungen in Industrie und Handwerk.
Das Rillenkugellager 6001 von TIMKEN ist ein einreihiges Wälzlager für die Aufnahme radialer sowie moderater axialer Kräfte in beiden Richtungen. Durch die kompakten Hauptabmessungen mit 12 mm Bohrung, 28 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite findet dieses Bauteil in zahlreichen mechanischen Konstruktionen Platz. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl, entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Es besitzt eine normale Radiallagerluft sowie einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält.
Das Rillenkugellager 6001 kommt vor allem bei kompakten Wellenanordnungen mit vorwiegender Radiallast zum Einsatz. Die einreihige Konstruktion nimmt dabei radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Bei sauberer Betriebsumgebung und externer Schmierstoffzufuhr arbeitet die Bauart reibungsarm und eignet sich für mittlere bis höhere Drehzahlen im allgemeinen Maschinenbau sowie im Gerätebau. Anwender nutzen das Bauteil sowohl in der mechanischen Erstausrüstung als auch im Rahmen planmäßiger Instandsetzungen.
Die offene Bauform dieses Rillenkugellagers kommt werkseitig ohne integrierte Dichtscheiben aus. Dadurch entsteht im Betrieb kein zusätzlicher Reibungswiderstand durch schleifende Dichtlippen, was thermisch günstige Laufeigenschaften begünstigt. Die offene Konstruktion verlangt jedoch eine externe Schmierstoffversorgung über das Gehäuse oder eine Schmiereinrichtung. Gleichzeitig muss die Gehäusekonstruktion das Bauteil vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit schützen. Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 28 mm und eine Breite von 8 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen nach üblichen Vorgaben im Maschinenbau.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtscheiben gefertigt ist, befindet sich keine geschlossene Schmierfettfüllung im Inneren. Sie müssen das Bauteil beim Einbau oder über die Gehäuseschmierung mit passendem Schmierstoff versorgen. Für den Einsatz empfiehlt sich eine saubere, vor Verunreinigungen geschützte Gehäuseumgebung.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Standardwert reicht für die allermeisten Betriebsbedingungen mit normalen Passungsverhältnissen und moderaten Betriebstemperaturen völlig aus, ohne dass es zu unerwünschten Verspannungen kommt.
Die Einstufung nach P0, PN beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die industrielle Standard-Präzisionsklasse für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Lager dieser Klasse decken den allgemeinen Maschinenbau ab und unterstützen bei normgerecht gefertigten Wellen und Gehäusen einen ruhigen Lauf sowie gleichmäßige Kraftübertragung.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit, Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Der Käfig zur Führung der Kugeln ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt.
Der spezifizierte Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig ihre mechanischen Eigenschaften. Bei der Auslegung müssen Sie darauf achten, dass das verwendete Schmiermittel ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
The Timken Company
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