TIMKEN
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Das Rillenkugellager 61910 -2RS von TIMKEN dichtet mit schleifenden Dichtlippen gegen Schmutz ab und eignet sich für kompakte Einbauräume mit 50 mm Wellendurchmesser.
Das Rillenkugellager 61910 -2RS ist ein einreihiges Wälzlager der besonders schmalen Dünnring-Reihe 619. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von nur 12 mm spart dieses Bauteil wertvollen Bauraum ein. Als radiales Kugellager nimmt es vorwiegend Radialkräfte auf, führt Wellen aber auch bei moderaten axialen Belastungen präzise. Ringe sowie Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Konstrukteure greifen auf die Reihe 619 zurück, wenn Wellen mit großem Durchmesser gelagert werden müssen, das Gehäuse aber wenig Platz bietet. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Handhabungsgeräten sowie in Getrieben mit schlanker Bauweise. Durch die werkseitige Fettfüllung und die beidseitige Kautschukdichtung bleibt das Lager vor Umwelteinflüssen geschützt. Sie binden das Bauteil direkt in geschlossene Aggregate oder leicht zugängliche Baugruppen ein, ohne ein separates Dichtungssystem vorzusehen.
Das Kürzel 2RS kennzeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen. Diese liegen mit leichtem Druck an den Innenringen an. Dadurch halten sie Staub, Feuchtigkeit sowie abrasive Partikel vom Schmierstoff und den Laufbahnen fern. Gleichzeitig verbleibt das Schmiermittel im Lagerinneren. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft ist auf ein definiertes Betriebsspiel unter üblichen Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm im Laufkreis.
Ein einreihiges Radialkugellager mit besonders geringem Querschnitt im Verhältnis zum Wellendurchmesser. Es verfügt über eine 50 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Innenleben vor Verschmutzungen, während Ringe und Kugeln aus Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt sind.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine schmale Baubreite von 12 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Sicherungsnut aus. Diese Maße entsprechen der metrischen ISO-Reihe 619 und erlauben kompakte Gehäusekonstruktionen bei vergleichsweise großem Wellendurchmesser.
Das Nachsetzzeichen 2RS steht für zwei schleifende Dichtscheiben aus synthetischem Elastomer, die beidseitig am Innenring anliegen. Sie bieten eine wirksame Barriere gegen das Eindringen von Staub, Spritzwasser und Schmutzpartikeln. Zudem tragen sie dazu bei, den Schmierstoffaustritt im laufenden Betrieb zu minimieren.
Dieses Wälzlager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Das interne Radialspiel liegt damit im Standardbereich für Wälzlager dieser Baugröße. Die normale Luft eignet sich für Standardpassungen an Welle und Gehäuse sowie für Anwendungen ohne extreme Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den Werkstoff der schleifenden Dichtlippen sowie den integrierten Schmierstoff vorgegeben. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten Käfig, Dichtung und Wälzlagerstahl ihre formstabilen und schützenden Eigenschaften.
Im Inneren des Lagers kommt ein geführter Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander, verhindert deren gegenseitige Berührung und unterstützt einen geräuscharmen Lauf. Stahlblechkäfige sind unempfindlich gegenüber gängigen Schmierfetten und zeichnen sich durch geringes Eigengewicht aus.
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