ZEN
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Das Rillenkugellager 6238 von ZEN bietet mit den Maßen 190x340x55 mm eine stabile Lagerung für vorwiegend radiale Belastungen im industriellen Großmaschinenbau.
Das Rillenkugellager 6238 ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Konstruktionen. Mit einer Bohrung von 190 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm sowie einer Breite von 55 mm nimmt diese Einheit hohe Radialkräfte auf und führt die Welle axial in beiden Richtungen. ZEN fertigt Innen- und Außenring sowie die Kugeln aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Dank der Normaltoleranz nach Klasse P0 (PN bzw. ABEC 1) eignet sich die Komponente für gängige Passungsauslegungen im Maschinenbau.
Dieses Großlager kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo Konstrukteure Wellen mit 190 mm Durchmesser lagern müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Industriegetrieben und Großantrieben mit hohen Radialkräften. Der eingebaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Da das Bauteil für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, bewältigt das Lager auch anspruchsvolle thermische Umgebungsbedingungen im industriellen Dauerbetrieb.
Als offenes Lager verzichtet diese Ausführung auf integrierte Dichtscheiben. Schmierstoffe können ungehindert zwischen Laufbahnen und Wälzkörpern zirkulieren, was die Bauform prädestiniert für Gehäuse mit externer Ölschmierung oder geschützter Fettpackung macht. Achten Sie beim Einbau auf eine saubere Montageumgebung, damit keine Fremdpartikel eindringen. Zudem verfügt diese Variante über normale Radiallagerluft, was den Ausgleich betriebsbedingter Erwärmung bei Standardanwendungen unterstützt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 190 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm und eine Breite von 55 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechend dimensionierte Gehäuse und auf Wellensitze im industriellen Großmaschinenbau.
Bei einem offenen Wälzlager fehlen feste Dicht- oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Dadurch bleibt das Lagerinnere frei zugänglich für extern zugeführte Schmierstoffe wie Öl oder Fett. Der Einsatz setzt eine geschützte Umgebung oder eine Gehäuseabdichtung voraus, damit weder Feuchtigkeit noch Schmutzpartikel die Laufbahnen beschädigen.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieses bewährte Material zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität und Ermüdungsbeständigkeit aus. Es ist darauf ausgelegt, die im Wälzkontakt auftretenden Radial- und Axialkräfte über lange Zeiträume aufzunehmen.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behält der Wälzlagerstahl seine Härte und Maßstabilität. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, dessen thermische Eigenschaften und Viskosität ebenfalls für den gewählten Einsatzbereich freigegeben sind.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dadurch verhindert er den direkten Kontakt benachbarter Kugeln, was Reibung sowie Hitzeentwicklung während des Betriebs verringert. Gleichzeitig unterstützt der Käfig eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Laufbahn.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Normierung legt die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest. Für Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis von Passgenauigkeit und Fertigungsaufwand.
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