ZEN
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Das Rillenkugellager 697 von ZEN bietet mit den Maßen 7x17x5 mm eine kompakte Bauform aus Wälzlagerstahl für anspruchsvolle feinmechanische Lagerungen.
Das Rillenkugellager 697 ist ein einreihiges Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Mit einer Bohrung von 7 mm, einem Außendurchmesser von 17 mm sowie einer Breite von 5 mm nimmt das Miniaturlager von ZEN vor allem radiale Belastungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Rillenkugellager durch hohe Formstabilität aus. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper laufruhig in den geschliffenen Rillen.
Das Rillenkugellager 697 kommt vor allem in Konstruktionen mit begrenztem Bauraum zum Einsatz, bei denen ein geringes Reibmoment und präziser Lauf gefordert sind. Typische Einsatzbereiche umfassen feinmechanische Baugruppen, kompakte Kleinantriebe sowie Mess- und Regelungstechnik. Neben vorrangig radialen Kräften nimmt die tiefe Laufrille der Ringe auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Konstrukteure nutzen diese Baugröße häufig dort, wo Wellen mit 7 mm Durchmesser exakt geführt werden müssen.
Da das Rillenkugellager 697 als offenes Lager konzipiert ist, besitzt es keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Konstruktion minimiert den Drehwiderstand, verlangt jedoch eine saubere Einbauumgebung sowie eine gezielte externe Schmierung mit Schmierfett oder Öl. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Mit der normalen Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht das Bauteil den üblichen Anforderungen des Maschinenbaus an die Maßhaltigkeit.
Mit einer Bohrung von 7 mm, einem Außendurchmesser von 17 mm und einer Baubreite von 5 mm eignet sich das Wälzlager speziell für platzsparende Konstruktionen und schlanke Wellenführungen im industriellen Geräte- sowie Apparatebau.
Offene Rillenkugellager laufen ohne die zusätzliche Reibung berührender Dichtlippen, was Drehwiderstand und Wärmeentwicklung reduziert. Schmiermittel gelangen im Betrieb direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen. Gleichzeitig müssen Anwender das Bauteil durch Gehäusedeckel oder externe Dichtsysteme vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln schützen.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Standardspiel zwischen den Kugeln und den Laufringen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen und geringfügige Verengungen durch Passungssitze aus. Für übliche Drehzahlen und herkömmliche Einsatzbedingungen unterstützt diese Abstimmung ein ausgewogenes Laufverhalten.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Das Material aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieses Rahmens ihre Maßhaltigkeit. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das verwendete Öl oder Fett für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet ist.
Sowohl die Außen- und Innenringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff widersteht hohen Flächenpressungen und bietet eine gute Verschleißfestigkeit. Für die gleichmäßige Führung der Kugeln kommt ein robuster Käfig aus Stahlblech zum Einsatz.
Die Klassifizierung P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die standardisierte Maß- und Rundlaufgenauigkeit des Wälzlagers. Sie entspricht den regulären Normanforderungen für Präzisionskugellager im allgemeinen Maschinenbau. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen in standardisierten Antrieben, Präzisionsführungen und industriellen Drehachsen ab.
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