SKF
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Das Rillenkugellager 6011 -RS1/C3 von SKF bietet mit den Maßen 55x90x18 mm, einseitiger Dichtung und C3-Lagerluft zuverlässigen Lauf bei radialen Belastungen.
Das Rillenkugellager 6011 -RS1/C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in SKF-Explorer-Ausführung. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 18 mm nimmt diese Bauform vorrangig radiale Kräfte sowie axiale Führungskräfte auf. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise. Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (ABEC 3) sorgt zudem für eine erhöhte Laufgenauigkeit gegenüber einfachen Standardlagern.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen präzise geführt und thermische Einflüsse ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit erhöhter Wärmeentwicklung oder festen Passungssitzen. Durch die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 toleriert die Lagerung betriebsbedingte Temperaturunterschiede, ohne dass sich das Lagerspiel unzulässig verringert. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Ausführung -RS1/C3 kombiniert eine einseitig schleifende Dichtung mit vergrößertem radialen Spielraum. Die RS1-Berührungsdichtung schützt die geschlossene Lagerseite wirksam vor Staub, Schmutzpartikeln und austretendem Schmierstoff. Die offene Gegenseite erlaubt gleichzeitig den ungehinderten Zugang für Schmierstoffe aus einem gemeinsamen Ölraum oder Fettreservoir. Bei der Montage ist auf die korrekte Ausrichtung der Dichtlippe zur Schmutzseite hin zu achten.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 18 mm. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen passgenauen Austausch bei Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten an Wellenlagerungen.
Das Kürzel RS1 kennzeichnet eine einseitig angebrachte, schleifende Dichtung. Die Dichtlippe liegt am Innenring an und schützt die Laufbahn vor Verunreinigungen. Da nur eine Seite geschlossen ist, eignet sich das Lager für Einbaustellen mit gezielter Schmiermittelzufuhr über die offene Lagerseite.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Grundausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert ein Klemmen, wenn sich Innen- und Außenring im Betrieb unterschiedlich stark erwärmen oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel einengen.
Für diese Ausführung ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius vorgesehen. Der Wälzlagerstahl 100Cr6, der Stahlblechkäfig und das Dichtungsmaterial sind auf dieses Spektrum ausgelegt, um Formstabilität und Dichtwirkung im industriellen Einsatz zu wahren.
Die Toleranzklasse P6, international auch als ABEC 3 bezeichnet, weist engere Maß- und Lauftoleranzen auf als die Normaltoleranz. Das Lager läuft dadurch ruhiger und mit geringerem Rundlauffehler. Dies ist insbesondere für anspruchsvolle Antriebe von Vorteil, bei denen gleichmäßiges Laufverhalten gefordert ist.
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