NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,12 € | 2,36 € |
| 100 | 0,25 € | 2,23 € |
| 250 | 0,37 € | 2,11 € |
| 500 | 0,50 € | 1,98 € |
Kompaktes NSK Rillenkugellager 626 MC5E mit den Maßen 6x19x6 mm, offenem Aufbau und leicht erhöhter Lagerluft für anspruchsvolle Radialbelastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 626 MC5E von NSK ist ein offenes Miniatur-Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit einer Bohrung von 6 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm sowie einer Breite von 6 mm eignet sich diese Ausführung für kompakte Bauräume. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn. Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb, setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung voraus.
Konstruktionen mit begrenztem Bauraum verlangen nach präzisen Komponenten, die vorwiegend radiale Kräfte und mäßige axiale Lasten aufnehmen. Typische Einsatzfelder finden sich im Kleinmotorenbau, in Messgeräten sowie in feinmechanischen Antrieben. Durch den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad behält das Bauteil auch bei thermischer Beanspruchung seine Formstabilität. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, lässt es sich gezielt in geschlossenen Gehäusen mit zentraler Öl- oder Fettschmierung betreiben.
Die Kennzeichnung MC5E steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im unteren C3-Bereich. Dieses interne Lagerspiel gleicht Wärmedehnungen aus, wenn sich Welle und Innenring während des Betriebs stärker erwärmen als das Gehäuse. Auch bei festeren Passungen wirkt die vergrößerte Lagerluft einem Verspannen der Wälzkörper entgegen. Zusammen mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erhalten Anwender eine solide Laufgenauigkeit. Stimmen Sie vor dem Einbau Schmierstoff und Umgebungsbedingungen exakt auf die offene Bauform ab.
Mit einem Innendurchmesser von 6 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer Breite von 6 mm entspricht dieses Modell der kompakten 626er-Reihe. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Die Bezeichnung beschreibt eine radial leicht vergrößerte Lagerluft, die in der unteren Hälfte der C3-Toleranz liegt. Dieses vergrößerte Spiel dient dazu, dass das Lager auch bei thermischer Ausdehnung von Welle und Innenring oder bei leichten Passungsübermaßen frei abrollt.
Offene Wälzlager bieten einen besonders geringen Reibungswiderstand, da keine schleifenden Dichtlippen an den Ringen anliegen. Dadurch erreicht die Ausführung sehr günstige Laufeigenschaften. Die Konstruktion erfordert jedoch Schutz vor eindringenden Partikeln durch das umgebende Maschinengehäuse sowie ein passendes Schmierkonzept.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der stabile Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Für den praktischen Einsatz bestimmt vor allem das gewählte Schmiermittel die thermische Einsatzgrenze.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse im Maschinenbau nach internationalen Normen. Sie definiert zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für die meisten Industrieanwendungen in der Antriebstechnik und im Apparatebau bietet diese Genauigkeit einen wirtschaftlichen und zuverlässigen Betrieb.
Bei offenen Wälzlagern erfolgt die Schmierung anforderungsgerecht vor der Montage oder über das Gehäusesystem. Je nach Betriebsdrehzahl und Umgebungsbedingungen eignet sich die Versorgung mit geeigneten Ölen oder Wälzlagerfetten. Eine saubere Einbauumgebung hält abrasive Partikel von den Laufbahnen fern.
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