NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,64 € | 12,20 € |
| 50 | 1,27 € | 11,57 € |
| 100 | 1,93 € | 10,91 € |
Das Rillenkugellager 6304 NRC3 mit Sprengring und C3-Lagerluft bietet mit 20x52x15 mm eine platzsparende axiale Fixierung im Gehäuse.
Das Rillenkugellager 6304 NRC3 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für die Aufnahme radialer und axialer Kräfte. Durch die Kombination aus Ringnut und Sprengring im Außenring lässt sich das Bauteil axial direkt im Gehäuse festlegen. Dies spart zusätzlichen Bauraum für Gehäusedeckel oder Sicherungsringe ein. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 15 mm eignet sich dieses offene Lager für Konstruktionen mit externer Schmierstoffversorgung.
Diese Lagerbauform kommt vor allem in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen der axiale Bauraum begrenzt ist. Der Sprengring übernimmt die axiale Fixierung und wirkt einem Wandern des Außenrings entgegen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, gelangt Schmiermittel aus dem Ölkreislauf oder Gehäuse ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper. Gleichzeitig bleibt der Reibungswiderstand gering, was höhere Drehzahlen in thermisch beanspruchten Umgebungen begünstigt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus und mindert das Risiko, dass sich das Lager bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse verspannt. Bei einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius sowie festen Passungssitzen bleibt die Drehbewegung dadurch erhalten. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und bedarf einer externen Gehäuseabdichtung.
Der Sprengring sitzt in einer Ringnut am Außenring und dient der einfachen axialen Sicherung im Lagergehäuse. Durch diese Konstruktion entfallen aufwendige Gehäuseschultern oder Sicherungsdeckel, wodurch axialer Bauraum eingespart wird. Das Lager stützt sich über den Sprengring direkt an der Gehäusewand ab und behält seine axiale Position im Betrieb bei.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser zusätzliche Innenraum kompensiert das radiale Zusammendrücken des Innenrings bei festen Passungen sowie thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb. Dies wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn zwischen Welle und Gehäuse merkliche Temperaturdifferenzen auftreten.
Die Abmessungen betragen 20 mm Bohrungsdurchmesser, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite. Das einreihige Lager verfügt über einen Außenring mit Ringnut samt montiertem Sprengring und entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 für gängige Einbausituationen im industriellen Maschinenbau.
Als offenes Lager ist die Ausführung für Einbauorte ausgelegt, an denen Schmiermittel wie Öl oder Gehäusefett direkt zugeführt wird. Ohne berührende Dichtlippen arbeitet das Lager reibungsarm und erzeugt weniger Eigenwärme. Im Gegenzug muss die Einbaustelle durch externe Dichtelemente vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Um diese thermische Spanne im Einsatz abzudecken, muss auch das bauseitig eingebrachte Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben sein, da offene Lager ohne werkseitige Schmierfettfüllung ausgeführt sind.
Sowohl die Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Formstabilität aus. Zur Führung der Wälzkörper dient ein Stahlblechkäfig, der die Kugeln gleichmäßig auf Abstand hält und für eine ruhige Führung bei wechselnden Belastungen sorgt.
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