SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,45 € | 103,46 € |
| 20 | 10,89 € | 98,02 € |
Das Rillenkugellager 214 /C3 von SKF bietet mit 70x125x24 mm, Einfüllnuten und vergrößerter C3-Lagerluft verlässliche Laufeigenschaften für hoch belastete Industrieanwendungen.
Mit dem Rillenkugellager 214 /C3 erhalten Sie ein einreihiges Radialkugellager des Herstellers SKF für Wellendurchmesser von 70 mm. Diese Ausführung besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig zur Wälzkörperführung. Da es sich um eine offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lässt sich das Wälzlager flexibel in bestehende Schmierkreisläufe einbinden. Die Fertigung erfolgt in der gängigen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstruktionen mit vorwiegend radialen Lasten profitieren von den integrierten Einfüllnuten im Außenring. Durch diese konstruktive Besonderheit nimmt der Lagerring eine größere Anzahl an Wälzkörpern auf, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Standardlagern steigert. Typische Einsatzfelder finden sich in Industrieanwendungen mit vorrangiger Radialbelastung, bei denen Schmieröl oder Schmierfett über ein Gehäuse zugeführt wird. Das Lager deckt einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Die interne Lagerluft C3 liegt über dem normalen Radialspiel einer Standardausführung. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Innen- und Außenring gezielt aus, bevor eine unerwünschte Verspannung entsteht. Ebenso gleicht die C3-Lagerluft ein Verengen des Lagerspiels aus, wenn Sie Innen- oder Außenringe mit festem Presssitz auf Wellen oder in Gehäusen montieren. Dies unterstützt eine gleichmäßige Drehbewegung und trägt dazu bei, vorzeitigen Verschleiß zu mindern.
Mit einem Innendurchmesser von 70 mm für die Wellenaufnahme, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 24 mm weist dieses Lager genormte Abmessungen auf. Dadurch lässt sich das Bauteil passgenau in Gehäusebohrungen und auf entsprechenden Wellensitzen nach Toleranzklasse P0/PN montieren.
Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen zusätzlicher Kugeln bei der Lagermontage. Durch die höhere Kugelanzahl verteilt sich die einwirkende Radiallast auf mehr Wälzkörper, was die Tragfähigkeit erhöht. Zu beachten ist dabei, dass axiale Lasten vorzugsweise in die ununterbrochene Laufbahnseite eingeleitet werden sollten.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im unbelasteten Zustand. Das Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen ist größer als bei der Normalausführung. Dies trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn stärkere Einpresskräfte oder Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Das Kugellager ist für Umgebungstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig bewahren innerhalb dieses Fensters ihre Formtreue. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze bleibt die Temperaturbeständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs.
Offene Wälzlager besitzen keine schleifenden Deck- oder Dichtscheiben, wodurch die Reibung gering bleibt und hohe Umfangsgeschwindigkeiten realisierbar sind. Sie eignen sich für Einbauräume, die durch Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen geschützt sind und eine externe Schmierung mit Umlauföl oder Fett vorsehen.
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