SKF
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Das Rillenkugellager 1861373 von SKF bietet mit den Abmessungen 25x62x24,3 mm eine kompakte Lösung für radiale und axiale Belastungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 1861373 ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Es eignet sich für allgemeine Wellenlagerungen, bei denen kombinierte Lasten auftreten. Die Konstruktion besitzt eine Bohrung von 25 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Sonderbreite von 24,3 mm. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft fügt sich das Lager passgenau in bestehende Konstruktionen ein.
Dieses einreihige Radialkugellager nimmt vorrangig Radialkräfte auf, führt Wellen aber auch bei beidseitig wirkenden Axialkräften. Die Ausführung wird im Maschinen- und Vorrichtungsbau verwendet, wenn Bauraumbreiten von 24,3 mm vorgegeben sind. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit geringer Reibung. Zudem bewährt sich der Werkstoff 100Cr6 im Dauerbetrieb innerhalb eines Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad Celsius.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt Schmierstoff ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper. Dies ermöglicht eine flexible Schmierung über das umgebende Gehäuse mit Öl oder Fett. Konstruktionen erfordern im Gehäusedeckel eine externe Abdichtung gegen Schmutzpartikel. Die normale Lagerluft trägt dazu bei, dass das Lagerspiel bei üblichen Betriebstemperaturen erhalten bleibt, ohne dass es zu unerwünschten Verspannungen kommt.
Das Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 24,3 mm auf. Durch die Sonderbreite dient es häufig als passgenaues Ersatzteil im Maschinenbau. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit von Welle und Gehäusesitz.
Die offene Bauform ohne schleifende Dichtscheiben verringert den Reibungswiderstand und erlaubt den Einsatz in separat geschmierten Baugruppen. Das Schmiermittel kann frei zirkulieren und Wärme ableiten. Für den Schutz vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit muss die Lagerstelle über das umgebende Gehäuse extern abgedichtet werden.
Normale Radiallagerluft beschreibt den radialen Bewegungsspielraum der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im Auslieferungszustand. Diese Werksabstimmung ist für gängige Einbaupassungen und Standard-Betriebstemperaturen ausgelegt. Sie trägt dazu bei, unzulässige Verspannungen bei Erwärmung zu vermeiden, und unterstützt eine gleichmäßige Führung der Welle.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Härte und Formstabilität unter Belastung aus. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und widersteht den mechanischen Beanspruchungen im industriellen Dauereinsatz.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behält der 100Cr6-Wälzlagerstahl seine Maßstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs im Gehäuse ist darauf zu achten, dass dessen thermische Spezifikation auf diese Betriebsbedingungen abgestimmt ist.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie erfüllt die Anforderungen üblicher industrieller Anwendungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Dies erleichtert den direkten Austausch gegen maßgleiche Bauteile ohne Anpassung der Lagersitze.
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