NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 20,97 € | 398,54 € |
| 5 | 41,96 € | 377,55 € |
Das Rillenkugellager 6032 C3 von NSK bietet mit den Maßen 160x240x38 mm und vergrößerter Radiallagerluft stabile Laufeigenschaften bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 °C.
Das Rillenkugellager 6032 C3 ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen, bei denen hohe radiale Kräfte und axiale Führungskräfte auftreten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist die Ausführung von NSK eine Bohrung von 160 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Breite von 38 mm auf. Durch den formstabilen Stahlblechkäfig und die offene Konstruktion eignet sich dieses Großlager insbesondere für den Einbau in geschlossenen Gehäusen mit bauseitiger Schmierstoffversorgung.
Das Wälzlager nimmt primär radiale Belastungen auf und führt die Welle zusätzlich in beiden axialen Richtungen. Aufgrund der offenen Konstruktion ohne integrierte Dichtungen erfolgt der Einsatz bevorzugt in geschlossenen Gehäusen mit einer externen Schmierung über Öl oder Fett. Bei der Konstruktion ist eine gehäuseseitige Abdichtung vorzusehen, um das Lager vor Verunreinigungen zu schützen und das Schmiermittel im Bauraum zu halten.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Dieses zusätzliche Betriebsspiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Innenring und Außenring Temperaturdifferenzen entstehen oder feste Wellenpassungen den Innenring aufweiten. Bei Betriebstemperaturen bis +150 °C wirkt die C3-Lagerluft einer übermäßigen Verspannung der Wälzkörper entgegen. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich der Passungstoleranzen mit den Vorgaben der Toleranzklasse P0.
Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Baubreite von 38 mm entspricht die Bauform den standardisierten Hauptabmessungen. Die Außenringgeometrie ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Flansch oder Ringnut. Dadurch lässt sich das einreihige Lager passgenau in Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze montieren.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Schleif- oder Deckscheiben. Diese Bauart ermöglicht eine direkte Umspülung durch Schmieröl oder externes Fett im Getriebegehäuse. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren und Wärme ableiten. Für den Schutz vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit müssen externe Dichtelemente an der Gehäusekonstruktion vorgesehen werden.
Der zulässige Betriebsbereich des Lagers liegt zwischen -20 °C und +150 °C. Die Maßstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie der verbaute Stahlblechkäfig unterstützen diese thermischen Grenzen. Bei dauerhaft höheren Temperaturen im oberen Bereich ist darauf zu achten, dass Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen für diese Belastungen spezifiziert sind.
Das Lager wird in der Normaltoleranz P0 gefertigt, was der Bezeichnung PN oder ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau vollständig ab. Für Konstrukteure bedeutet dies berechenbare Anschlussmaße für Wellen- und Gehäusesitze, ohne dass aufwendige Sonderanfertigungen für die Einbaustelle erforderlich sind.
Eine leicht erhöhte Radiallagerluft wie C3 ist erforderlich, wenn im laufenden Betrieb Wärmeunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Auch ein strammer Festsitz auf der Welle verringert das innere Lagerspiel nach der Montage. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, dass das Lager trotz radialer Einschnürung frei dreht und nicht klemmt.
In diesem Modell führt ein robuster Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig auf ihrer Kreisbahn. Der Käfig aus Blech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig solider mechanischer Festigkeit aus. Er eignet sich für den angegebenen Temperaturbereich bis +150 °C und ist unempfindlich gegenüber gängigen Industrie-Schmierfetten und Ölen.
NSK Deutschland GmbH
Harkortstrasse 15, 40880 Ratingen, Germany
info-de@nsk.com, https://de.industryarena.com/nsk-global/impressum